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Altenburg Altenburger wegen Betrugs und Diebstahls vor Gericht
Region Altenburg Altenburger wegen Betrugs und Diebstahls vor Gericht
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16:47 29.11.2018
Vor Gericht: Zwei gebürtige Altenburger müssen sich wegen Diebstahls und Betrugs bis Ende Januar 2019 vor dem Landgericht Gera verantworten (Symbolfoto). Quelle: dpa
Gera

Im Landgericht Gera begann am Donnerstag die Gerichtsverhandlung gegen zwei Männer, die rund um Altenburg in zwei Fachgeschäfte eingebrochen und Waren im Wert von mehreren 1000 Euro gestohlen haben sollen. Beide Angeklagte sind vorbestraft.

Einem der beiden Angeklagten wird neben den Einbrüchen noch Urkundenfälschung und Betrug im schweren Fall vorgeworfen. 2013 soll er zwei Männern die EC-Karte sowie einem der beiden Männer auch den Personalausweis entwendet haben. Damit habe er mehrmals bei verschiedenen Super- und Baumärkten sowie anderen Geschäften für eine Summe von ungefähr 2600 Euro eingekauft.

Kupferkabel im Wert von 6000 Euro gestohlen

Da der gebürtige Altenburger schon eine andere Strafe zu zwei Dritteln abgesessen hat und nun eine Suchttherapie macht, plädierte Rechtsanwalt Alexander Giehler darauf, dass die Beweisaufnahme verkürzt werden solle. Es würden schon Entlassungsmaßnahmen bei der anderen Strafe durchgeführt werden.

Zusammen mit dem anderen Angeklagten soll der Mann vor vier Jahren mehrmals auf das Betriebsgelände und in die Lagerräume in einer Firma in Meuselwitz eingebrochen sein. Kupferkabel im Wert von insgesamt 6000 Euro sowie eine Überwachungskamera im Wert von 400 Euro sollen beide dabei gestohlen haben.

Auf vier Zeugen wird verzichtet

Der andere Angeklagte soll zudem mit unbekannten Mittätern im April 2014 versucht haben, Hauseingangstüren und Fenster von einer Firma in Rositz zu entwenden. Allerdings sollen sie von der Polizei gestört worden und daraufhin geflohen sein.

Während der Verhandlung zogen sich die Anwälte und Richterin zurück, um ein Rechtsgespräch in Anwesenheit der Kammer zu führen. Dabei kam heraus, dass an den weiteren Terminen auf vier Zeugen verzichtet werde und die Angeklagten bei einem Geständnis mit mildernden Strafen rechnen können. Allerdings sei eine Freiheitsstrafe nicht ausgeschlossen. Die Verhandlung wird Ende Dezember fortgesetzt.

Von Nicole Grziwa

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