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Altenburg Nach Strafanzeige: Altenburgs Kleingärtner treffen Claus Kleber
Region Altenburg Nach Strafanzeige: Altenburgs Kleingärtner treffen Claus Kleber
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21:11 20.04.2017
ZDF-Moderator Claus Kleber will sich mit den Altenburger Kleingärtnern treffen. Quelle: dpa
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Altenburg/Mainz

Am 27. Oktober treffen sich Altenburgs Kleingärtner beim ZDF auf dem Mainzer Lerchenberg mit Moderator Claus Kleber. „Der Termin ist ziemlich schnell zustande gekommen“, so der Chef des Regionalverbandes der Kleingärtner, Wolfgang Preuß. „Wir werden in Mainz rund zweieinhalb Stunden den Sender besichtigen. Danach wird es ein einstündiges Gespräch mit Claus Kleber geben“, so Preuß zum geplanten Ablauf.

Zwar stand das Angebot, eine größere Abordnung aus der Skatstadt in Mainz zu empfangen. „Aber wir fahren nur mit vier Personen. Neben mir werden mein Stellvertreter Klaus Engelmann, Vorstandsmitglied und Oberbürgermeister Michael Wolf sowie der Vorsitzende der Gartensparte Bauhof I, Jürgen Seifert, teilnehmen“, so der Verbandschef weiter. Ihm persönlich geht es bei dem Treffen in Mainz vor allem um das Gespräch mit Kleber. „Wir wollen doch keinen Betriebsausflug machen, sondern mit Herrn Kleber ins Gespräch kommen.

Dabei wollen wir die Ziele des Kleingartenwesens und vor allem dessen Entwicklungsperspektiven darlegen. Besonders wichtig ist uns, dass wir Herrn Kleber die Bedeutung des Kleingartenwesens für Menschen nahebringen, die sich aus eigener Kraft kein oder nur wenig Eigentum erwirtschaften können. Zudem geht es uns um die gewichtige soziale Rolle des Kleingartenwesens. Was aber letztendlich nur funktioniert, weil wir dabei eng mit der Kommune zusammenarbeiten“, so Wolfgang Preuß.

Der 71-Jährige war der Auslöser für die Einladung nach Mainz, nachdem er Strafanzeige gegen Claus Kleber wegen öffentlicher Herabwürdigung bei der Staatsanwaltschaft Gera erstattet hatte. Stein des Anstoßes war damals eine Anmoderation Klebers im „heute-journal“ über Altenburg. Kleber hatte den Beitrag mit Blick auf zurückliegende Ereignisse so an moderiert: „Reporter notierten damals, dass in Schrebergärten schwarz-weiß-rote Reichsfahnen so präsent sind wie das Schwarz-Rot-Gold der Bundesrepublik.“ Die mittlerweile zurückgezogene Anzeige hatte für ein deutschlandweites und sogar internationales Medienecho gesorgt.

Von Jörg Wolf

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