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Altenburg Altenburgs OB Wolf belohnt Kleingärtner mit befestigtem Weg
Region Altenburg Altenburgs OB Wolf belohnt Kleingärtner mit befestigtem Weg
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08:00 08.06.2018
Matthias Kipping asphaltiert mit schwerem Gerät die Zufahrt zur Gartenanlage „Bauhof I“ an der Münsaer Straße in Altenburg. Quelle: Christian Bettels
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Altenburg

Er hat es versprochen – und hält nun Wort. Nicht ohne Stolz informierte daher Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) am Donnerstag darüber, dass ein weiteres Wegstück zu den Kleingartenanlagen „Bauhof I“ und „Bauhof II“ an der Münsaer Straße asphaltiert worden ist. Er erfülle damit zugleich Wünsche, „die nicht in der ersten Reihe stehen und oberste Priorität genießen, weil sie sich nicht im Sanierungsgebiet befinden“, so der scheidende Rathauschef. Das sieht Wolf als folgerichtigen Schritt der Stadt in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Kleingärtnern an, nachdem vor Jahren die Verbindung zwischen beiden Anlagen gepflastert wurde und die Kleingärtner die angrenzenden Bereiche bepflanzt und gepflegt haben.

270 Quadratmeter Weg für 12 000 Euro

Nachdem die Stadt durch den von großen Teilen der Bevölkerung geforderten Weg vom Herzog-Ernst-Kreisverkehr zur Einfahrt des Penny-Markts hergestellt hat, folgte nun mit der Aufwertung von 270 Quadratmetern Weg, welcher asphaltiert wurde, ein weiterer Bauabschnitt. Der asphaltierte Abschnitt beginnt an der Einfahrt zum Supermarkt und führt bis zu den Gartenanlagen. Die Arbeiten wurden von einem Altenburger Unternehmen ausgeführt und kosteten circa 12 000 Euro.

Stadt will klares Zeichen setzen

„Wir wollen damit ein klares Zeichen setzen, dass bei einer gemeinsamen Verantwortungsübernahme von Stadt und Kleingärtnern für ein städtisches Gebiet viele Verbesserungen möglich sind“, so Wolf weiter. „Die Verwaltung wird in den nächsten Jahren bestrebt sein, den Abschnitt vom Verbindungsweg zwischen Bauhof I und II bis zum ehemaligen Technikum in zwei weiteren Bauabschnitten fertigzustellen, so dass der Weg vollständig ausgebaut sein wird.“ Als Gründe nannte er vor allem „das hochwertige Grün der Anlagen, die sich mitten in der Bebauung befinden und hervorragend geführt sind“. Zudem gehe der Leerstand hier gegen null. Deswegen soll der Bestand beider Anlagen auch im Juni-Stadtrat durch einen Bebauungsplan dauerhaft gesichert werden.

Von Thomas Haegeler

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