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Altenburgs Seesportclub feiert 25-jähriges Bestehen

Nach der Flaute wieder im Aufwind Altenburgs Seesportclub feiert 25-jähriges Bestehen

Der Seesportclub Altenburger Land (SCAL) hat diese Tage im Goldenen Pflug sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Dabei sah es noch vor ein paar Jahren nicht eben rosig bezüglich der Zukunft aus. Immerhin wurde der Windischleubaer Stausee nicht mehr gebraucht und verlandete damit schrittweise.

Wollen wieder verstärkt auf dem Großen See kreuzen: Mitglieder des Seesportclubs Altenburg.
 

Quelle: Mario Jahn

Altenburg.  Treffender hätten die Kinder und Jugendlichen ihr kleines Jubiläumsständchen zur Feier des 25-jährigen Bestehens ihres Seesportclubs Altenburger Land (SCAL) nicht reimen können. Zur Ohrwurmmelodie von „Eine Seefahrt, die ist lustig“ umschrieben sie trefflich die vielfältigen sportlichen Herausforderungen, die der Seesport von seinen Akteuren so abverlangt. Denn immerhin reicht die Bandbreite vom Seesportmehrkampf über Segeln bis hin zum Kutterrudern.

Und in allen Sparten ist der SCAL mit seinen derzeit 50 Aktiven derzeit unterwegs. „Davon sind 60 Prozent Kinder und Jugendliche, wenngleich die Altersschicht zwischen 15 und 30 Jahren bei uns leider ziemlich dünn besetzt ist“, sagte Vorsitzender Mathias Heller. Seit fünf Jahren steht der 55-Jährige dem SCAL nun vor. Und dass der 1990 aus der einstigen Sektion Seesport der Gesellschaft für Sport und Technik hervorgegangene Verein am Freitag im kleinen, aber feinen Rahmen im Mehrzweckraum des Goldenen Pfluges sein 25-jähriges Bestehen feiern konnte, mache ihn auch „sehr stolz“.

„Immerhin stand vor uns auch vor fünf Jahren die Frage, ob und wie es weitergeht“, sagte Heller. Denn nicht nur sportlich brauchten die Fans des Wassers in der Skatstadt einiges an Kämpferqualitäten. Die von Vereinsvize Michael Schöne vorgetragene Chronik spricht dafür Bände: Schon beizeiten kam dem SCAL das Stammgewässer abhanden. Da der Windischleubaer Stausee nicht mehr gebraucht wurde, verlandete der schrittweise. „Uns wurde dort mitsamt unserem Vereinssitz regelrecht das Wasser abgegraben“, erinnerte Schöne. Im Großen Teich von Altenburg fanden die Sportler ein neues, wenngleich in den Dimensionen kaum vergleichbares Revier. Ebenfalls genutzt werden kann nun seit einigen Jahren sowohl der Haselbacher See, als auch der Hainbergsee. Auch zu den beiden weiteren Seesportvereinen, Aqua Fun in Wintersdorf sowie dem Meuselwitzer Seesportclub, unterhält der SCAl mittlerweile gute, ja freundschaftliche Beziehungen.

Auch dies war zumindest zu den Wintersdorfern nicht immer so. Es waren Ende der 1990er-Jahre enttäuschte Altenburger Seesportler, die sich nach vereininternen Querelen vom SCAL abspalteten und Aqua Fun gründeten.

Heute ist das glücklicherweise Schnee von gestern und der SCAL ist derzeit dabei, wieder stärker aktiv zu werden. Immerhin kann der Verein ja auch auf eine große Palette sportlicher Erfolge verweisen: Zwischen 1990 und 2015 wurden 27 Enzel- und sechs Mannschaftstitel bei den Deutschen Meisterschaften geholt. Zuletzt schmückten sich 2012 Lisa Breßgott bei den Junioren sowie Michelle Schramm 2013 bei der Jugend mit Gold. Hinzu kommen weitere 22 Podestplätze bei diesen Meisterschaften und aktuell mit Nils Kaiser, Katja Schöne sowie Michelle Schramm drei Sportler im Nationalkader.

In nächster Zeit soll mit dem Kutter ein weiteres Boot hergerichtet werden. Und wie Mathias Heller ankündigte, will der SCAL auch mit diesem Ruderkutter sowie Segelbooten wieder präsenter auf dem Großen Teich in Altenburg werden. Auch in Sachen Eigenwerbung.

Damit würde sich auch der große Wunsch von Altenburgs Bürgermeisterin Kristin Moos erfüllen, den sie an diesem Abend aussprach, an dem die Altenburger Seesportler für ihre Arbeit viel Zuspruch und Ermutigung erhielten, aber sich auch bei den Unterstützern für ihr nicht billiges Hobby bedanken konnten.

Von Jörg Wolf

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