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Altenburg Altes Gemäuer als Azubi-Projekt
Region Altenburg Altes Gemäuer als Azubi-Projekt
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20:54 26.01.2014

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Baulich soll sich dieses Jahr viel tun.

"Bis Ende 2014 soll die äußere bauliche Hülle des Turmes wieder im alten Antlitz erstrahlen", sagt der Chef des vor zwei Jahren gegründeten Fördervereines, Christoph Mey. So soll die Außenfassade komplett gereinigt und gegen Witterungseinflüsse versiegelt werden. "Damit der Stampfbeton, aus dem der Turm besteht, auf Jahre geschützt ist", begründet der Vereinschef. Weiterhin sollen die Dachziegel über dem wieder freigelegten Rundgang gesäubert sowie Regenrinnen und Abflüsse repariert werden. "Und die früher vorhandene Aufschüttung am Turm kommt wieder zurück."

Sicher sei es richtig, dass derzeit der Eindruck entstehen könnte, es sei recht ruhig um den 42-köpfigen Verein. "Aber die umfangreichen Absprachen und Vorbereitungen für diese Projekte laufen auf Hochtouren. Wir arbeiten so etwas lieber im Stillen ab."

So sind mehrere Arbeitsgruppen gebildet worden, die sich intensiv den einzelnen Themen rund um das Gesamtprojekt Wiederbelebung des Bismarckturmes widmen. Die Gruppe für die Bauarbeiten holt derzeit die Kostenvoranschläge ein und führt Gespräche mit der Handwerkskammer. "Denn das Interesse vieler Innungen, den Turm als eine Art Referenzobjekt für die Prüfungen der Auszubildenden zu nutzen, ist nach wie vor groß. Die Malerinnung ist schon Mitglied im Verein", so Mey. Auch weitere Handwerker haben ihr Faible für den Turm entdeckt und sind in den Verein eingetreten. "Das versetzt uns in die schöne Lage, viele Arbeiten aus eigener Kraft zu stemmen."

Eine weitere Arbeitsgruppe soll dafür sorgen, das zumindest zeitweise wieder Leben auf dem Areal im Stadtwald einzieht. "Wir werden auch dieses Jahr einige Veranstaltungen durchführen oder uns an anderen Aktionen beteiligen", erklärt Mey und nennt in diesem Zusammenhang das im Vorjahr wiederbelebte beliebte Kinderfest sowie die Beteiligung an der Stadtrallye des Rotary Clubs. Eng wolle man bei sämtlichen Aktionen mit anderen Vereinen kooperieren. "Auch dies Kontakte zu pflegen, ist Aufgabe dieser Gruppe."

Und ein drittes Gremium hat seine Arbeit mit Blick auf den 12. September 2015 aufgenommen. "Unser Festausschuss, der schon jetzt mit den Vorbereitungen für die Wiedereröffnung im Herbst nächsten Jahres beschäftigt ist. Da muss man beizeiten anfangen."

Natürlich ist allen Turmfans klar, dass vor ihnen bis dahin noch ein weiter Weg liegt. Ebenso wie die Tatsache, dass es weitere Sponsoren braucht. Dazu gibt es Gespräche mit möglichen Unterstützern und nun startet auch eine ganz spezielle Sponsoringaktion. Vereinsmitglied Alexander Vogel hat Spenderbriefe entworfen, die im Wert von 20, 50 und 100 Euro an Unterstützer gehen sollen, die sich finanziell einbringen.

Christoph Mey hat auch schon den groben Zeitplan bis zum September 2015 parat: "Dieses Jahr soll das Äußere in Ordnung kommen und nächstes Jahr die Innensanierung erfolgen. Das reicht von der elektrischen Versorgung über die Treppeninstandsetzung bis hin zur Bebilderung des Turminneren, um auf Tafeln an die Geschichte des Bauwerkes zu erinnern."

Damit der ehrgeizige Zeitplan gehalten werden kann, sind auch dieses Jahr zwischen März und Oktober einmal pro Monat große Arbeitseinsätze vorgesehen.

Jörg Wolf

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