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Altkirchen überrascht Ehrenhain II

Altkirchen überrascht Ehrenhain II

Zechau/Kriebitzsch 3:1 (2:1). Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wartete der Gastgeber auf. In den ersten 30 Minuten war Meuselwitz dominant und erwischte einen Blitzstart.

FSV Meuselwitz. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wartete der Gastgeber auf. In den ersten 30 Minuten war Meuselwitz dominant und erwischte einen Blitzstart. Nach acht Minuten brachte Arlind Rushiti den Hausherren in Front. Nach zwölf Minuten legte Michael Bergner zum 2:0 nach. In der 30. Minute kam Zechau durch ein FSV-Eigentor auf 2:1 heran. Das brachte einen Bruch im Meuselwitzer Spiel. Erst nach der Pause konnte sich der FSV wieder besser in Szene setzen. Zechau steckte nie auf, bot gut Paroli. In der 80. Minute machte dann aber der FSV mit dem 3:1 durch Rushiti den Sack zu. Dank eines starken Zechauer Keepers fiel die Entscheidung erst in der Schlussphase in einem insgesamt guten Spiel.

 

 

 

Beiderseits musste auf mehrere Stammspieler verzichtet werden. Der Favorit und Gastgeber begann verhalten und nervös. Nach sechs Minuten verzog Thomas Müller, auf der Gegenseite vergab Schmölln einen Freistoß. Als nach 22 Minuten Tobias Henfling Thomas Müller bediente, erzielte dieser das 1:0. Monstab war nun am Drücker und legte durch Müller nach Solo (33.) nach. Aus Nahdistanz gelang Michael Scholz (36.) das 3:0. Monstab beherrschte bis zur Pause das Spiel, was auch nach Seitenwechsel so blieb. Michael Meuschke (47.) erhöhte nach Vorarbeit von Henfling auf 4:0. Johannes Kram (60.) setzte sich durch, und schon stand es 5:0. Nach Vorarbeit von Kram (73.) erzielte Ben Fischer das 6:0. Schmölln konnte fast nur in der Defensive agieren. Erst in der Schlussphase, als der Gastgeber zurücksteckte, kam der Gast etwas auf, ohne aber zum Erfolg zu gelangen.

 

 

 

Ehrenhain begann drangvoll und war das bessere Team. Nach fünf Minuten brachte Mirko Wunderlich den Gastgeber in Führung. Ehrenhain bestimmte weiter das Spiel und erarbeitete sich viele Chancen. In der 31. Minute erhöhte Christian Köhler auf 2:0. Der Hausherr war drückend überlegen, ließ Altkirchen nicht ins Spiel kommen. Die Gäste konnten nur sporadisch nach vorn agieren.

 

Das Bild änderte sich grundlegend nach der Pause. Ehrenhain war nicht wiederzuerkennen. Der Gastgeber ließ stark nach, Altkirchen konnte auftrumpfen. Das nutzte nun der Gast mit seiner ersten Chance. In der 67. Minute gelang Chris Mrwa der Anschluss. Bei Ehrenhain sah man keinen Spielfluss mehr, man agierte nervös. Trotzdem hatte Ehrenhain noch Chancen. Aber in der 83. Minute war es wieder Mrwa, der den Ausgleich erzielte. Ein überraschendes Ergebnis, weil Ehrenhain drei sichere Punkte verschenkte.

 

Der Gastgeber hatte einen guten Start, aber Fabian (5.) vergab die erste Chance. Nach 20 Minuten wurde ein Schuss von Adrian Leibnitz gehalten. Danach waren beide Teams gleichwertig, wobei die Abwehr dominierte. So kam es zu keinem Treffer vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel konnte Lok in der 50. Minute durch Patrick Kühnast einen Angriff zum 0:1 abschließen. Das stachelte die Spielgemeinschaft an. Der Gastgeber setzte nach, zeigte sich jetzt drangvoller. In der 80. Minute zog Leibnitz aus 30 Metern ab und glich aus. Kurz vor Ende hatte der Gastgeber das Siegtor auf dem Fuß. Sören Röpke war schon am Torwart vorbei, traf aber aus spitzem Winkel nicht mehr. Am Ende blieb es beim gerechten Remis.

 

 

 

Vor der Rekordkulisse von 120 Zuschauern feierte der Gastgeber seinen ersten Saisonsieg. Unter Neutrainer Andreas Titz aus Ronneburg sah es allerdings in der ersten Halbzeit nicht danach aus. Denn die Gäste hatten die besseren Chancen. Es war der Abschluss, an dem man scheiterte. Kämpferisch gut auf den Gegner eingestellt, lief nach Wiederbeginn beim Gastgeber vieles besser. Die Nöbdenitzer bis zur Strafraumgrenze teils gut agierend, hatten im Abschluss weiter ihre Probleme.

 

Der Gastgeber witterte nun seine Chance: Eine Flanke von Patrick Lorenz auf Dustin Siebert brachte per Kopfball in der 60. Minute die Führung. Aber der Jubel war noch nicht verklungen, da stand es schon 1:1. Nach einem Foul verwandelte Siebert den Elfer zum Ausgleich. Nachdem der eingewechselte Normen Kaufmann das 1:2 für den SSV ausließ und auf Löbichauer Seite auch Christian Kretschmer versagte, war es Tino Höring, der Löbichau in der 75. Minute mit dem Außenrist ins lange Eck erneut in Führung schoss. In der 80. Minute stellte Sieber unter Mithilfe von Gäste-Keeper Michael Nienhold den Sieg mit dem 3:1 endgültig sicher.

 

 

 

Der Gastgeber konnte erneut nicht über seinen eigenen Schatten springen, um den Gästen alle Punkte abzunehmen. So hatten die Abwehrreihen das Sagen. Mit zwei Eckstößen zu Beginn sah vieles gut aus für den Gastgeber. Mit zunehmender Spielzeit hatte die Gästeabwehr um Libero Michael Knappe die Reihen recht dicht geschlossen. Das Weißbacher Angriffsspiel war von Unkonzentriertheit geprägt, machte es der gegnerischen Verteidigung recht leicht, das Spiel zu durchschauen. Doch es gab auch Chancen. Andy Dehnerts Schuss wurde von Gäste-Keeper Silvio Kähler nur nach vorn abgewehrt, aber kein Mitspieler war zur Stelle. Eine weitere Chance war Michael Romischs Kopfball. Die Wintersdorfer hielten durch Standards dagegen. In der 21. Minute begann mit einer Tätlichkeit von Sebastian Jaschke (Rote Karte) am Weißbacher Sebastian Walter das "Farbenspiel". Nachdem Referee Ulf Rackow auch den Winterdorfer Trainer von der Bank verweisen musste und der Weißbacher Torsten Schöpf in der 40. Minute die Gelb-Rote Karte gezeigt bekam, hatte das Spiel seinen ureigenen Charakter verloren.

 

Nach dem Wechsel sah das Gästespiel stärker aus. Doch die Weißbacher Abwehr um Libero Jens Eichler stand auch bei Standards sicher. Paul und Alex Schwenk auf Weißbacher Seite sowie auf der Gegenseite André Steiniger wie auch der gerade eingewechselte Rico Peris nahmen ihre Chancen nicht wahr. Paul Schwenk sowie Martin Schulze (beide Weißbach) wie auch der Wintersdorfer Marcel Roscher handelten sich Gelbe Karten ein und sorgten so für zusätzliche Farbe in einem Spiel, das keines war.

 

 

 

Einheit musste kurzfristig vier Ausfälle verkraften. Zudem ging Tobias Ehrhardt gesundheitlich angeschlagen in die Partie. Trotzdem gelang Peter Rieming nach einer Ecke von Mirko Richter die frühe Führung (5.). Die Gäste schienen etwas geschockt. In der 14. Minute verwehrte der Unparteiische dem Heimteam einen Strafstoß: Peter Rieming wurde im Strafraum klar von den Beinen geholt. Nach schönem Zusammenspiel im Mittelfeld konnte Martin Pfefferkorn aus 20 Metern zum 1:1 ausgleichen. René Wich auf Seite von Einheit (41.) und Michael Gumprecht in der Nachspielzeit auf Seiten der Gäste hätten für weitere Tore sorgen können. Doch es blieb beim 1:1.

 

Nach der Pause hatte Einheit zu Beginn mehr Spielanteile, was sich ab der 60. Minute ändern sollte. Folgerichtig erzielte Mark Stöbe mit einem beherzten Schuss aus 23 Metern ins untere rechte Toreck das 1:2 (70.). Wichs Schuss kratzte der Keeper noch aus der Ecke (71.), Ronny Kertscher gelang ebenfalls nicht der Ausgleich in Minute 77. Altenburg hatte in den letzten Minuten nichts mehr zuzusetzten, sodass am Ende eine unglückliche Niederlage zu Buche stand.

R.W. R.W. R.W. R.W. H.K. H.K. N.H.

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