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Altenburg Aquarianer sind mit Ausstellung zufrieden
Region Altenburg Aquarianer sind mit Ausstellung zufrieden
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19:55 12.11.2013
Ein Hingucker für Groß und Klein ist die Malaiische Riesengespenstschrecke, die hier auf dem Terrarium zu sehen ist. Quelle: Mario Jahn

Die Macher, die zurzeit die am Sonntag zu Ende gegangene Ausstellung abbauen, ziehen ein positives Fazit.

"Wir sind sehr zufrieden", sagt Vereinsvorsitzender André Kahnt. "Es hat alles sehr gut geklappt, und die Besucher kamen aus ganz Mitteldeutschland, einige noch von weiter her." Insgesamt rund 1300 Kinder und Erwachsene haben sich die Schau im Naturkundemuseum Mauritianum in den vergangenen Wochen angesehen, 250 kamen allein zur Verkaufsbörse am Sonntag. "Und das waren nicht nur spezialisierte Aquaristen", beschreibt Kahnt, der deutliche Unterschiede in den Vorlieben der Besucher festgestellt hat.

Während die Laien vor allem vom erstmals gezeigten Gezeitenbecken mit den Vieraugen beeindruckt waren, sorgten bei den eingefleischten Aquarienfans die Sonderlinge und Spezialfische für große Augen. "Die Grundeln und Halbschnabelhechte sind zum Beispiel schwer zu züchten, die gibt es kaum im Handel", sagt Kahnt nicht ohne Stolz. "Mancher hat hier einige Fischarten zum ersten Mal lebend gesehen." Bei den Kindern war vor allem die große Sporenschildkröte der absolute Liebling.

Auch die Terrarien zogen das Interesse auf sich, wobei sich nicht jeder mit den Tieren anfreunden konnte, wie der 42-Jährige schmunzelnd berichtet: "Bei den wirbellosen Schnecken hat sich die Nation gespalten: Die ersten fanden sie eklig, die zweiten süß, die dritten wollten sie essen." Die Insekten hingegen kamen während der Führungen bei Groß und Klein gut an. "Weil man die eben auch mal auf die Hand nehmen konnte", erklärt Kahnt, der sich vor allem freut, dass es nun auch Anfragen von Schulen gibt, ob die Insekten nicht mal in einer Art Anschauungsunterricht gezeigt werden können.

Ein Ziel - nämlich der Öffentlichkeit zu zeigen, dass dieses Hobby betrieben wird - hat sich damit für Kahnt auf jeden Fall erfüllt. Und ein zweites ebenfalls: Drei neue Mitglieder konnte der Verein, in dem zurzeit 22 Menschen aktiv sind, mit der Schau gewinnen. Auch finanziell hat sich die Schau gelohnt, denn ein Teil der Einnahmen kommt dem Verein zugute. "Damit können wir gute Referenten für unsere Treffen einladen", erklärt Kahnt, der die genaue Summe noch nicht kennt. "Wir planen in fünf Jahren wieder eine Schau."

iWer beim Aquarien- und Terrarienkundeverein Limnophila mitmachen möchte: Die Mitglieder treffen sich am 22. November zum nächsten Mal. Ab 19.30 Uhr wird Dieter Gentsch im Gasthof "Zur Schweiz" in Altenburg einen Vortrag halten.

Jenifer Hochhaus

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