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Auf Flugplatz Altenburg-Nobitz entsteht größter Solarpark im Kreis

Auf Flugplatz Altenburg-Nobitz entsteht größter Solarpark im Kreis

Auf 16 Hektar Fläche und mit einer Leistung von zwölf Megawatt entsteht auf dem Gelände des Flugplatzes Nobitz die größte Solaranlage des Altenburger Landes.

Altenburg. Von Jens Rosenkranz

Für die Verpachtung von bislang ungenutzten Flächen im nordwestlichen Teil des Außengeländes an die Pfalz Solar V GmbH gab der Kreistag vorgestern hinter verschlossenen Türen einstimmig grünes Licht. Darüber informierte Landrat Sieghardt Rydzewski (parteilos) gestern auf einer Pressekonferenz. Wenig später wurden in einer Altenburger Kanzlei die Verträge mit der Solar-Firma unterzeichnet, die ein Tochterunternehmen der Pfalz-Werke Ludwigshafen ist und ihren Sitz auf das Airport-Gelände verlegen wird. Neben den 16 Hektar besitzen die Pfälzer die Option, in den nächsten 20 Jahren auf weiteren 25 Hektar zu investieren. Rydzewski würdigte die Firma als einen soliden Partner, der mit Sicherheit seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen werde. Durch die Verpachtung soll ein Teil der Betriebskosten der Flugplatz-Gesellschaft gedeckt werden.

"Wir rechnen mit erheblichen Einnahmen", sagte der Landrat, ohne aber die Höhe konkret zu beziffern. OVZ Informationen zufolge handelt es sich dabei um einem Mix aus garantierten und ertragsabhängigen Zahlungen. Die Pfalz Solar V will für die Anlage etwa zehn Millionen Euro investieren. Ende Juni soll der erste Strom erzeugt werden. Die Forderung von Kreistagsmitgliedern, die Investition regionalen Unternehmen, wie der VR-Bank, zu übertragen, bezeichnete der Landrat als nicht umsetzbar, weil der Kapitalbedarf zu groß sei.

Daneben sollen Solarmodule auch auf den Dächern von Flugplatzgebäuden installiert werden, wie Terminal, Verwaltungssitz oder Hangars. Dieses Vorhaben hat der Kreistag, auch am Mittwoch, der in Schmölln ansässigen und erst im November 2011 gegründeten Energiegenossenschaft Ostthüringen (Engo) übertragen. Genossenschaftsmitglieder sind Ewa, VR-Bank Altenburger Land und Volksbank Leipzig. Geschäftsmodell der Engo ist jedoch, dass sich vor allem private Kleinanleger an Investitionen in erneuerbare Energien beteiligen können. Startprojekt ist der Flugplatz.

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