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Altenburg Auf verschlungenen Pfaden durch Ägypten, Dschungel oder Tiefsee
Region Altenburg Auf verschlungenen Pfaden durch Ägypten, Dschungel oder Tiefsee
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05:08 25.04.2017
Bernardus Barber-Seyberth hat das Labyrinthehaus vor rund zehn Jahren eröffnet. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Hinter einer unscheinbaren Fassade verbirgt sich im Altenburger Hausweg 40 ein einmaliges Ausflugsziel für Jung und Alt – das Labyrinthehaus. Auf rund 2000 Quadratmetern hat Bernardus Barber-Seyberth in den letzten zehn Jahren ein Irrgartenparadies geschaffen.

Durch vier unterschiedliche Labyrinthe müssen sich die Besucher ihren Weg nach draußen suchen. Und das ist gar nicht mal so einfach. Aber auf alle Fälle ein großer Spaß.

„Vor zehn Jahren haben wir mit einer Art Testanlage begonnen“, erinnert sich Barber-Seyberth zurück. Mit dem Zauberlabyrinth testeten er und seine Frau, wie die Idee bei den Altenburgern und Besuchern ankam. Das Ergebnis überzeugte, und so kamen weitere Labyrinthe dazu: Der Tinka Tempel im Stile einer ägyptischen Pyramide, das Tiefseelabyrinth für unerschrockene Taucher und der Kongo King, ein Abenteuer im Dschungel.

Platzangst oder Furcht vor Dunkelheit sollten die Besucher besser nicht haben. An mancher Stelle sieht man die eigene Hand vor Augen nicht, muss sich also auf seinen Tastsinn verlassen. Und an Engstellen können einem auch andere Besucher über den Weg und in einen hinein laufen.

„Die Entwürfe für die Labyrinthe entstehen nicht linear am Reißbrett“, erklärt der Inhaber. „Wir probieren aus, tauschen uns aus und basteln, bis es passt, wie wir uns das vorstellen.“

Dabei setzt er auf die Einfälle seiner Frau. Als die Kinder noch klein waren, wurden auch sie als verlässliche und knallharte Tester eingesetzt. „Aber sie sind mittlerweile an anderen Dingen interessiert.“

Wer die vier Labyrinthe erfolgreich absolviert hat, verlässt den Parcours durch die Tür des Zauberers und wird mit einer Belohnung geehrt. Wer es nicht ganz so weit schafft, tritt durch die Tür der Zauberlehrlinge.

In jedem Labyrinth verbirgt sich ein Stempelapparat. Auf einer Karte müssen so die einzelnen Stationen abgestempelt werden, als Nachweis, dass man alle Stationen gefunden hat.

Wer glaubt, dass der Ausflug auf unbekannte Wege nur etwas für Kinder sei, der irrt. „Zu uns kommen alle: Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Rentner. Und so gut wie jeder ist begeistert“, freut sich Barber-Seyberth. Auch Geburtstage und Junggesellen-Abschiede können hier gefeiert werden.

Als nächstes steht auf der To-Do-Liste übrigens ein Bambuslabyrinth im Indiana-Jones-Style. „Dafür haben wir vergangenes Jahr 800 Bambuspflanzen angesetzt, die wir demnächst auf der Außenfläche pflanzen werden.“

Von Tatjana Kulpa

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