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Altenburg Aufatmen bei Ehrenberger Radballern: Mehrzweckhalle eher fertig als geplant
Region Altenburg Aufatmen bei Ehrenberger Radballern: Mehrzweckhalle eher fertig als geplant
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16:39 31.08.2012
Freundlicher und farbenfroher präsentiert sich das Innere der Ehrenberger Mehrzweckhalle nach der Sanierung. Inzwischen ist auch alles gestrichen und verputzt. Quelle: Verein

Die Sportler von Blau-Gelb Ehrenberg können aufatmen. Denn die Bauarbeiten in der von ihnen genutzten Mehrzweckhalle im Altenburger Ortsteil gingen schneller voran als veranschlagt. Gestern nahm der Sportstättenverantwortliche der Stadtverwaltung, Torsten Krug, den neuen Bodenbelag ab, sodass am Montag der Startschuss zum Training fällt. Ursprünglich war die Freigabe erst für Mitte September anvisiert.

"Das wäre dramatisch für uns gewesen, wenn die Halle so lange zu gewesen wäre", sagt Vereinschef Knut Wesser vor allem mit Blick auf die Bundesliga-Radballer. Denn nach dem Ausstieg von Mike Pfaffenberger zählt für das neue, alte Duo Rico Rademann und Mike Schroeter jede Trainingseinheit. Um sich für die beiden noch ausstehenden Final-Five-Turniere (15. September/3. Oktober), die Deutsche Meisterschaft (12./13. Oktober), das vierte und letzte Weltcup-Turnier (20. Oktober) sowie das Weltcup-Finale am 8. Dezember vorzubereiten, wichen sie in den vergangenen Wochen bereits nach Langenleuba-Niederhain aus. Am Dienstagabend starten Pfaffenberger/Schroeter dann in der sanierten Halle durch. "Aber auch der Betrieb im Fuß- und Volleyball und in der Gymnastik startet", sagt Wesser und freut sich.

Neben dem früheren Ende der Sanierung des durch Nässe geschädigten Bodens und deren Ursachen gilt Wessers Freude aber auch dem neuen Glanz der Halle. "Die Spielfläche ist in orange vom Rest abgesetzt", erklärt er. "Das sieht gut aus und gefällt mir."

Auch Torsten Krug ist froh über den - bis auf den ausschreibungsbedingt von Juni auf Juli verschobenen Baustart - reibungslosen Verlauf. Bis 15. September habe man sich maximal Zeit für die Sanierung gegeben, sagt er. "Aber die Firmen haben - Gott sei Dank - schneller gearbeitet, sonst hätten die Radballer die Halle erst wieder kurz vor Punktspielbeginn nutzen können. Außerdem geht auch der Schulsport wieder los."

Die Arbeiten umfassten unter anderem das Herausreißen des alten Hallenbodens, das Verlegen des neuen Belages, das Zumauern zweier Fenster, das Malern im Innern und die Begradigung einer Böschung im Außenbereich. Das war nötig geworden, weil von dieser durch die zu tief liegenden Fenster immer wieder Wasser in die Halle gelaufen war. Rund 132 000 Euro kostete die Sanierung, die mit 53 000 Euro vom Land gefördert wurde. Den Restbetrag trug die Stadt Altenburg.

Thomas Haegeler

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