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Aufbau Altenburg siegt im Schlaf - HV Meuselwitz punktet

Aufbau Altenburg siegt im Schlaf - HV Meuselwitz punktet

HV Ilmenau 28:16 (12:5). Ohne spielerischen Glanz zu verbreiten oder gar ans Limit gehen zu müssen, haben die Altenburger einen jederzeit sicheren Sieg errungen.

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Der Ilmenauer Schlussmann pariert einen Angriff von Aufbau-Spieler Paul Härtel.

Quelle: Mario Jahn

Aufbau Altenburg. Er hätte allerdings gar noch ein Stück höher ausfallen können, denn der Gegner war über 60 Spielminuten erschreckend schwach und nur bedingt landesligatauglich.

Schon der Beginn hatte es gleich so richtig in sich. Die Ilmenauer glaubten sich wohl im falschen Film oder noch in der Einspielzeit, als auf der Anzeige nach nicht mal zehn Minuten bereits ein 8:1 aufleuchtete. Das Aufbau-Team hatte bis dahin alles richtig gemacht, in der Abwehr geschickt gearbeitet und vor dem Tor konzentriert den Abschluss gesucht.

Die Konzentration ließ nach, obwohl nach wie vor Chancen zuhauf erarbeitet wurden. Härtel, Schörnig oder auch Melzer trafen aus aussichtsreichsten Positionen das Tor nicht mehr. In über 20 Spielminuten schafften beide Teams nur noch eine 4:4-Trefferausbeute. Die Pause kam wohl allen Beteiligten einer Erlösung gleich.

Danach wurde es etwas besser. Aber selbst beim 18:11 fast zur Mitte der zweiten Halbzeit, nachdem Trainer Doering fast das gesamte Team durchgewechselt hatte, standen weiter lediglich die sieben Tore Vorsprung aus den Anfangsminuten zu Buche. Zum Glück ging dann aber doch noch einmal ein Ruck durchs gesamte Aufbau-Team, und es wurde noch einmal auf Tempohandball umgestellt. Dafür boten sich die beiden Außen Martin Stockhaus und Paul Härtel förmlich an und liefen einen erfolgreichen Konter nach dem anderen. Am Ende wurde es so doch noch ein Erfolg mit zwölf Toren Vorsprung. Dennoch, ein paar mehr hätten es schon sein sollen, wenn dazu einmal die Gelegenheit besteht.

HV Meuselwitz - SG Motor Arnstadt 21:21 (12:12). Der ersatzgeschwächte HVM erkämpfte in einer leidenschaftlich geführten Partie gegen Arnstadt ein Remis und konnte damit erstmals die rote Laterne an den HV Ilmenau abgeben.

Die Partie stand von Anfang an auf Messers Schneide, wobei Meuselwitz zunächst auf 2:0 vorlegte. Über die Stationen 4:4 und 7:7 ging es beim 12:12 in die Halbzeit. Es war ein jederzeit spannender Vergleich, bei dem Meuselwitz den effektiveren Ball spielte und mit Ersatzkeeper Quaas den besten Mann auf dem Parkett hatte.

Irgendwie wollte der Motor der Arnstädter nie richtig auf Touren kommen. Immer öfter verzettelten sich die Gästeangriffe im Kleinklein oder man blieb in der beherzt zugreifenden HVM-Deckung hängen. Ebenso alt ließen die Schnauderstädter ein ums andere Mal die Defensive der Gäste aussehen, als Zimmermann, Thiel und Thurm unerwartete, verdeckte Würfe im Motor-Gehäuse unterbrachten. Leider traf Routinier Höcker bis dahin viermal Aluminium.

Auch nach dem Pausentee wechselten beide Teams mehrfach die Führung, nie aber mit mehr als einem Treffer Differenz. Nach 38 Minuten folgte eine kurze Abwesenheitsphase der Quaas-Truppe, als gleich dreimal infolge technischer Fehler der Ball verloren ging. Auch aus dieser Situation vermochte der Tabellenvierte keinen Gewinn zu schlagen. Kurz vor Schluss hätten sich die Meuselwitzer fast noch um den Lohn ihrer Arbeit gebracht. Zwei Ballverluste in den eigenen Reihen brachten Arnstadt mit einem Tor in Front und in Ballbesitz (59.). Glücklich, aber völlig verdient konnten sich die Schnauderstädter dann doch noch den Ball und einen Punkt ergattern.

Matthias Hirsch

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