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Altenburg Aufbau-Frauen kommen unter die Räder
Region Altenburg Aufbau-Frauen kommen unter die Räder
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20:22 29.10.2013
Aufbau-Trainer Volker Friedrich hat seinem angeschlagenen Team eine trainingsfreie Woche verordnet und hofft so auf Besserung. Quelle: Mario Jahn

Sieben angeschlagene Spielerinnen, drei Erkrankte beziehungsweise Verletzte und vier weitere Ausfälle - das war des Guten am Ende doch zu viel. Während Nancy Mahnstein, Yvonne Dietrich, Laura Winkler, Elisa Wippich, Stefanie Lingk, Marie Luttkus und Benita Ebersbach überhaupt nicht einsatzfähig waren, gingen Lucie Brunova, Eileen Herziger, Franziska Holz, Denise Hoffmann, Gina Wodrich, Carolin Lange und Caroline Dittrich mit grippalen Infekten in die Partie. Auch Coach Friedrich laboriert noch immer an den Nachwirkungen seiner Nasen-Operation (OVZ berichtete).

Stark angeschlagen ist bei dieser Liste vielleicht noch etwas untertrieben, doch es nützte nichts, die verbliebenen zehn Spielerinnen wollten sich bestmöglich aus der Affäre ziehen. Und das gelang der Truppe zu Beginn des Spiels richtig gut. Zwar gingen die Gastgeberinnen schnell 3:0 in Führung, beim 5:5 nach rund zehn Minuten waren die Altenburgerinnen jedoch wieder im Spiel und absolut auf Augenhöhe mit den klar favorisierten Sächsinnen.

Jede Aufbau-Akteurin zeigte den Willen, bestmöglich Paroli zu bieten und sich möglichst wenig von den äußeren Umständen aus der Fassung bringen zu lassen. Kapitän Brunova hielt dahingehend mal wieder die Fäden in der Hand und peitschte ihr Team nach vorn. Gemeinsam mit einer gut aufgelegten Eileen Herziger erzielte sie letztlich trotz einer häufigen Manndeckung 13 der 17 Altenburger Treffer. Bis zur Halbzeit schlichen sich dann doch ein paar Fehler ein, sodass sich die Gastgeber noch auf sechs Tore absetzen konnten.

Nach dem Wiederanpfiff wurde dann schnell deutlich, dass die Aufbau-Rumpftruppe nicht in der Lage war, zwei solide Halbzeiten zu spielen. Bereits nach wenigen Minuten musste das Team der hohen Kranken- und Verletztenquote Tribut zollen. Die Kräfte schwanden zusehends und nun passierte genau das, was nicht passieren sollte: Altenburg kam so richtig unter die Räder. Während den Skatstädterinnen lediglich siebe Tore in den zweiten 30 Minuten gelangen, netzten die Marienbergerinnen mit druckvollen Angriffen ganze 23-mal ein und fertigten die Friedrich-Sieben mit einer deftigen Klatsche ab.

Der Coach zog direkt nach dem Spiel die Notbremse und verordnete der Mannschaft aufgrund des Krankenstandes absolute Ruhe. "Nach der trainingsfreien Woche gilt es, wieder mit 100 Prozent und mehr anzugreifen", so Friedrich. Gelegenheit dazu gibt es am 10. November, wenn der Tabellenfünfte aus Haldensleben zu Gast im Goldenen Pflug ist.

Aufbau: Keller, Wodrich, Dittrich (1), Lange, Brunova (8/3), Biele (2), Schmidt, Herziger (5), Hoffmann, Holz (1).

Annekathrin Rudolph

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