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Altenburg Aufbau-Frauen mit sensationeller ersten Halbzeit gegen BSV Magdeburg
Region Altenburg Aufbau-Frauen mit sensationeller ersten Halbzeit gegen BSV Magdeburg
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15:22 05.12.2011

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Dazu reichte ihnen am Samstagabend im Goldenen Pflug eine fast sensationelle erste Spielhälfte, in der fast alles nach Belieben lief, sowie dann eine doch eher durchwachsene zweite Halbzeit. In der verbauten sich die Aufbau-Handballerinnen durch Schwächen im Abschluss schließlich ein noch besseres Endergebnis.

Das Gastgeber-Team begann konzentriert bis in die Fingerspitzen, sodass es den Gästen aus Sachsen-Anhalt angst und bange werden musste. So parierte Lisa Zimmermann in den ersten zehn Minuten zunächst erst einmal alles, was auf sie und ihr Tor zukam. Und dann ging es ganz schnell, entweder wanderte der Ball auf Jana Foksova oder Ingrida Radzeviciute. Diese beiden hatten das richtige Auge und die präzise Hand für die abgelaufenen Konterspielerinnen. Zehn Versuche brachten immerhin acht Tore, Aufbau führte mit 8:1. So konnte es weitergehen. Ging es auch, zumindest in optischer Überlegenheit, die aber einige Male nicht mit allerletzter Konsequenz bis zum gegnerischen Kreis durchgespielt wurde und somit den Neuaufbau des Angriffes zur Folge hatte.

Dennoch, die Prinzenräuberinnen hatten das Sagen und bestimmten Spiel und Tempo der inzwischen gutklassigen Begegnung. Auch die Gäste hatten mittlerweile ihren Anfangsrespekt abgelegt und waren zu einigen schönen Spielzügen gekommen. Und hätte ihnen nicht immer wieder Lisa Zimmermann beim Torabschluss im Weg gestanden, die Partie wäre zur Halbzeit durchaus enger ausgefallen. So aber steuerte das Aufbau-Team in Richtung sicherer Pausenführung. Die ließ für die zweiten 30 Spielminuten noch so einiges erhoffen.

Und es sei vorweggenommen: Die Aufbau-Mannschaft erfüllte die Erwartungen der Zuschauer, zumindest bis zum Torabschluss. Sie spielte im Angriff weiter schnell und variabel, war auf keiner Position berechenbar, erspielte sich eine Großchance nach der anderen und hätte eigentlich so richtig was fürs Torekonto machen können. Daraus wurde allerdings nichts, denn dazu wäre einfach ein Quentchen mehr Konzentration nötig gewesen, als dies die Aufbau-Mädels praktizierten.

Was in drei vergebenen Siebenmetern seinen Anfang genommen hatte - vor der Pause wurden erstaunlicherweise noch alle fünf sicher verwandelt - fand in zig freien, nicht genutzten Bällen vor der Magdeburger Torhüterin seinen Höhepunkt. Zum Glück funktionierten die Konterattacken sowie die Kreisanspiele auf Caro Konrad noch, sodass man den Gegner weiter auf der nötigen Distanz halten konnte und schließlich einen souveränen Heimerfolg entgegensteuerte.

Der Sprung auf den vierten Tabellenrang war dafür der gerechte Lohn. Im letzten Heimspiel des Jahres am kommenden Samstag an gleicher Stelle gegen Calbe ist nun sogar noch ein Podiumsplatz zum Überwintern möglich. "Und den wollen wir auch haben", wie es ein sichtlich zufriedener Trainer Christian Vincenz unmittelbar nach der Begegnung formulierte. Mit einer solchen geschlossenen Mannschaftsleistung sollte diesem Wunsch wohl auch nichts entgegenstehen.

Lutz Pfefferkorn

Aufbau spielte mit: Zimmermann, Keller, Foksova (5), Fuchs (1), Friedrich (3), Dorotikova (5), Unger, Walzel (4), Holz, Radzeviciute (2), Große, Lingk (3), Heinze, Konrag (4).

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