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Altenburg Aufbau-Frauen stürmen an die Spitze
Region Altenburg Aufbau-Frauen stürmen an die Spitze
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19:17 17.12.2012
Stefanie Lingk (3.v.l.) und ihre Aufbau-Mitspielerinnen kämpfen sich durch die Görlitzer Abwehr und werden am Ende mit einem Sieg und der Tabellenführung belohnt. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Von Lutz Pfefferkorn

Über Weihnachten und den Jahreswechsel können sich die Aufbau-Frauen den Tabellenstand nun einrahmen. Denn man rangiert in der Oberliga auf dem Platz an der Sonne. Allerdings bedurfte es einer gehörigen Portion Arbeit, um den Sachsenmeister, der sich viel kompakter darstellte als noch beim Wenzel-Pokal, in die Schranken zu weisen.

Der Beginn der Begegnung jedenfalls verlief kurios und vielversprechend zugleich. Die Gäste hatten Anwurf und dennoch zappelt das Leder nach nur 18 Sekunden im Görlitzer Netz. Wie geht denn das? Vivien Walzel war in ein lässiges Abspiel vor der Aufbau-Abwehr gelaufen, fing den Ball ab, sprintete in gewohnter Manier übers Feld und vollendete eiskalt. So hätte es nach dem Geschmack der gut 200 Fans im Goldenen Pflug weitergehen können. Ging es aber nicht. Denn nun waren die Gäste wach, kombinierten schnell und sicher. Vor allem die hinter Walzel zweitbeste Torschützin der Liga Marzena Kot und Mittelfrau Yvonne Kurtycz stellten die Abwehr der Gastgeber immer wieder vor Probleme. Als dann auch noch zwei Konteranspiele von Lisa Zimmermann auf Walzel ins Leere gingen, waren beide Teams gleichwertig.

Daran sollte sich zumindest im Positionsangriff bis kurz vor der Pause auch nicht mehr viel ändern: Der verletzungsbedingte Ausfall von Lucie Dorotikova nach 15 Minuten hinterließ einfach zu viele Spuren. Lediglich im Konterverhalten hatten die Gastgeber dank der nun akkuraten Pässe von Zimmermann auf Walzel weiter ihre Vorteile, und so konnte Aufbau immer wieder auf zwei Tore davonziehen. Leider hagelte es aber auch promt immer wieder den Anschlusstreffer der weiter intensiv zu Werke gehenden Gäste. Binnen 90 Sekunden liefen die Altenburgerinnen jedoch noch drei Konterattacken und brachten sich mit 17:14 in beste Ausgangsposition für den Sturm an die Tabellenspitze.

Noch besser sah das dann nach wiederum 90 Sekunden nach dem Wiederanpfiff aus. Denn irgendwie hatten die Gäste unmittelbar vor und gleich nach der Halbzeit gedankliche Aussetzer. Wieder ging es dreimal blitzschnell, und ein 20:14 leuchtete von der Anzeige. Darauf ließ sich nun in Ruhe und Konzentration aufbauen - und dies tat Aufbau auch. Mit Anja Friedrich und Peggy Biele waren inzwischen frische Spielerinnen auf den Außenpositionen gekommen, und die fügten sich nahtlos in das kompakte System ein.

Fast gleichzeitig erwischte es Mitte der zweiten Halbzeit dann hüben wie drüben die jeweils aktivsten Spielerinnen mit Verletzungen, und so mussten Walzel und Kot von der Platte. Als Anja Friedrich dann knapp zehn Minuten vor dem Ende von spitzer Linksaußenposition das 28:21 markierte, war die Partie gelaufen, der verdiente Sieg und die daraus resultierende Tabellenführung in Sack und Tüten. An dieser wird es bis 13. Januar nichts zu rütteln geben. Dann geht's für Altenburg nach Niederndodeleben zum nächsten von nun noch zehn ausstehenden Bundesliga-Aufstiegsspielen.

Zimmermann, Keller, Foksova (3), Diedrich, Friedrich (3), Dorotikova (4/1), Greiner, Walzel (12), Biele (1), Große, Lingk (1), Schaaf (3), Mrozkova (4).

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