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Altenburg Aufbau-Handballer mit Auswärts-Showdown
Region Altenburg Aufbau-Handballer mit Auswärts-Showdown
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19:55 08.05.2014

Und solch eine Konstellation mit einem Endspiel, das man gewinnen und zudem auf Schützenhilfe hoffen muss, will wohl jede Mannschaft tunlichst vermeiden.

Die Chance dazu war da, sogar viermal. Aber die Aufbau-Männer haben sie nicht genutzt, stattdessen verloren sie vier Spiele in Serie und müssen nun mit 16 Punkten genauso wie Großschwabhausen, der HSC Erfurt und der ThSV Eisenach II bis zum Schluss um den Klassenerhalt bangen. Nun kommt es also morgen zum Showdown auf auswärtigem Parkett bei der SG Könitz/Saalfeld (17 Uhr) gegen einen Gegner, der bereits abgestiegen ist und somit nichts mehr zu verlieren hat.

Aber das war noch längst nicht alles an Begleitumständen, die diese Partie zu bieten hat. Denn das ist noch Tatsache, dass die Altenburger selbst bei einem Sieg für den Moment nicht so richtig wissen, ob sie sich freuen können oder Trübsal blasen müssen. Grund dafür sind die unterschiedlichen Anwurfzeiten am letzten und entscheidenden Spieltag. Während Altenburg bereits 17 Uhr ran muss, finden die übrigen abstiegsrelevanten Begegnungen 19 oder gar erst 20 Uhr statt.

Dass zu diesem Zeitpunkt das Ergebnis der Altenburger längst die Runde gemacht haben wird, kann sich jeder ausrechnen. Nur der Thüringer Handball-Verband (THV) scheint sich noch im Zeitalter von Rauch- und Trommelzeichen zu wähnen. Den Vogel schießt dabei Eisenach II ab, die in Ruhe alle Ergebnisse des Samstagsspieltages abwarten können und brauchen erst am Sonntag zu ihrem letzten Spiel nach Suhl zu reisen - ein Unding.

Auch die Konstellation der Schiedsrichteransetzung der Begegnung in Saalfeld ist mehr als kritikwürdig. Hatte der verantwortliche Ansetzer des THV zunächst ein Eisenacher Gespann für das Spiel vorgesehen - die ThSV-Reserve steht in der Tabelle einen Punkt vor Aufbau - nahm er, als er mit der Nase auf seinen Fauxpas gestoßen wurde, kurzfristig doch noch eine Änderung vor. Und was für eine. Ein Erfurter Schiedsrichterduo leitet nun die alles entscheidende Partie des Spieltages. Aber Erfurt, da war doch noch was? Genau, das HSC-Team ist punktgleich mit den Altenburgern und muss zwei Stunden nach den Skatstädtern gegen den HBV Jena in eigener Halle auflaufen.

Das alles macht die Sache nicht unbedingt leichter. Aber vielleicht wirkt es für die Männer von Coach Lothar Doering gerade als Motivation getreu dem Motto: jetzt erst recht. Schauen wir mal.

Lutz Pfefferkorn

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