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Aufbau-Handballer nehmen Abstiegskampf an

Aufbau-Handballer nehmen Abstiegskampf an

Die Thüringenliga-Handballer des SV Aufbau Altenburg haben den Kampf gegen den Abstieg angenommen und stemmen sich weiter mit allen Mitteln dagegen. Im Spiel gegen einen unmittelbaren Leidensgenossen verbuchten die Skatstädter am Samstagabend in der Sporthalle Südost einen ganz wichtigen 29:27 (16:14)-Heimerfolg gegen den HSV Suhl und fuhren so die Punkte sieben und acht in dieser Spielzeit ein.

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Martin Stockhaus (l.) ist einer der schnellen Aufbau-Spieler, über die die Altenburger mehrfach Konter abschließen.

Quelle: Mario Jahn

Damit verbesserte sich das Team von Trainer Lothar Doering auf Tabellenrang neun.

 

Dass es an diesem Tag nicht um einen Schönheitspreis ging, sondern eher darum, die Abstiegsregion zu verlassen, war beiden Teams bereits vor dem Anpfiff klar. Dementsprechend sahen die Fans bereits in der Anfangsphase zwei Mannschaften, die richtig zur Sache gingen und weder sich noch den Gegner schonten. Allerdings wurde dabei auch deutlich, dass hüben wie drüben technische Fehler passierten. Dennoch kamen die Hausherren irgendwie besser in die Gänge, sicher auch weil Aufbau-Schlussmann Kevin Günther gleich zu Beginn zwei schöne Paraden zeigte und die anschließend eingeleiteten Konter erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Das Ergebnis: ein 4:1 nach sechs Minuten. So sieht ein erfolgreicher Start aus.

 

Aber die Gäste fingen sich, wurden nun auch im Spiel nach vorn stärker, vor allem schneller und erzielten den Anschlusstreffer. Aber auch das Aufbau-Spiel wurde nun ideenreicher und damit weniger ausrechenbarer. Patrick Beer und André Werrmann nahmen jetzt immer wieder überraschende Würfe, die unhaltbar im Gästetor einschlugen. Die Hausherren waren wieder sicher in Front und beim 14:9 gute sechs Minuten vor der Pause erstmals gar mit fünf Toren. Dass dieser sichere Vorsprung nicht mit in die Halbzeit genommen werden konnte, lag dann einzig am Suhler Turbo Marcus Triebel, der den Altenburgern noch zweimal regelrecht von Außen davonlief und sein Team schließlich wieder in aussichtsreiche Position für die zweiten 30 Minuten brachte.

 

Und die sollten nicht minder von Kampf und Leidenschaft geprägt werden wie die ersten. Dabei legten beide Teams jetzt ihr Hauptaugenmerk auf das Verhindern von Toren, was nun offensichtlich wurde. Da wurde zugepackt, geschoben und gedrückt, dem Gegner kein freier Meter Hallenboden gelassen. Wahrlich kein Tag für Handball-Ästheten, muss es aber nicht sein, wenn es mit Kampf und Einsatzbereitschaft auch geht.

 

Dazwischen gab es immer wieder ein paar Konter-Attacken über die schnellen Jan Melzer, Moritz Pohle oder Martin Stockhaus. Kurzum: Das Spiel lebte, war ereignisreich, aber Mitte der zweiten Spielhälfte, als den Gästen erstmals der Ausgleichtreffer gelang, plötzlich auch wieder völlig offen. Jetzt war Durchhaltevermögen gefragt. Den Sieg wollten beide, die Hausherren jedoch eben ein bisschen mehr. So sah es jetzt jedenfalls aus, denn noch einmal wurden sämtliche Kräfte bei den Aufbau-Männern mobilisiert. Ins Tor kam David Kießhauer, der gleich zwei schwere Bälle kassierte und erfolgversprechende Gegenstöße einleitete. Und wieder gingen die Altenburger mit zwei Zählern in Führung, waren nun ziemlich nah an ihren vierten Heimerfolg der Saison. Mit Mann und Maus verteidigte die Doering-Sieben nun, mobilisierte letzte Kräfte und brachte die Punkte schließlich auch mit etwas Glück über die Zeit.

 

Nun kann das Team völlig unbedarft zum letzten Spiel der Hinrunde nach Sonneberg reisen und dann drei Tage vor Weihnachten noch das Pokal-Heimspiel gegen Wutha/Farnroda angehen. Die ursprünglich in Wutha/Farnroda geplante Begegnung wurde gedreht und findet nun in Altenburg statt, weil dem Gegner zu diesem Zeitpunkt keine Halle zur Verfügung steht. Manchmal braucht es eben auch ein bisschen Glück.

 

Aufbau: Günther, Kießhauer, Stockhaus (3), Bärbig, Beer (7), Leuschke (1), F. Schörnig (5), Pohle (2), Werrmann (4), Melzer (4), Jahn, O. Schörnig (3).

Lutz Pfefferkorn

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