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Altenburg Aufbau-Handballerinnen gelingt Revanche
Region Altenburg Aufbau-Handballerinnen gelingt Revanche
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19:14 24.02.2015
Benita Ebersbach (r.) konnte gegen Apolda trotz Leistenzerrung auflaufen und steuerte zwei Tore zum Erfolg der Aufbau-Frauen bei. Quelle: Mario Jahn
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Auch ob Interimstrainerin Franziska Bärbig auf Benita Ebersbach zurückgreifen konnte, war zunächst aufgrund einer Leistenzerrung ungewiss. Doch gegen den Tabellenletzten HSV Apolda hatten die Aufbau-Frauen noch eine Rechnung offen, ging das Hinspiel doch nach einem katastrophalen Auftritt mit 19:27 verloren. Und die Revanche gelang, denn am Ende stand ein ungefährdeter 24:16 (12:8)-Erfolg.

Mit einer leicht veränderten Anfangsformation starteten die Skatstädterinnen und zeigten im Abwehrverband eine äußerst engagierte Leistung. Mit Nicole Zeise, Yvonne Dietrich, Pia Langstein und Nancy Mahnstein, die dank der Physiotherapie doch spielen konnte, sowie Carolin Lange und Jessy Fränzel starteten sechs hochmotivierte Frauen auf dem Feld, die aus der aggressiven Abwehr heraus mit wenigen Technik-Regeln-Fehlern direkt ins schnelle Konterspiel kamen. Führte der schnelle Gegenstoß nicht zum Erfolg, spielten die Gastgeberinnen auch über die zweite Welle sicher.

Pia Langstein lenkte den Angriff gut und leitete zahlreiche Kombinationen ein, die sicher ausgespielt wurden und in den meisten Fällen im Torerfolg mündeten. Dementsprechend konnte sich das Team zunächst auf 7:3, später auf 9:6 absetzen. Bis zur Halbzeitpause nutzte Franziska Bärbig die Chance, einige Kräfte zu schonen und allen Spielerinnen Einsatzzeiten zu gewähren, was nach einigen Anlaufschwierigkeiten auch recht gut funktionierte. Zur Pause führte Aufbau 12:8 und hatte damit die erste Zielvorgabe erfüllt.

Wer sich nun allerdings an die Vorwoche zurückerinnerte, wusste auch, dass das Spiel keinesfalls sicher zugunsten der Altenburgerinnen entschieden war. Doch im Gegensatz zur Partie gegen Jena knüpfte die Mannschaft nun an die erste Halbzeit an. Einziges Manko: So richtig deutlich absetzen konnte man sich vom Schlusslicht nicht. Im Gegenteil. Apolda verkürzte den Rückstand und war beim 17:15 mehr oder minder wieder mitten im Spiel. Glücklicherweise fand das Team - auch mithilfe der Fans im Rücken - zurück zum eigenen roten Faden und setzte mit dem schnellen Spiel nach vorn wieder die nötigen Nadelstiche. Bei einem Zusammenstoß in der Altenburger Abwehr verletzte sich dann aber eine Apoldaerin.

Nachdem das Spiel in der 50. Minute endgültig entschieden war und die Frauen ihren fünften Saisonerfolg in der Tasche hatten, wechselte man wieder munter durch, was dem Spielverlauf diesmal überhaupt keinen Abbruch tat. Vielmehr wussten sich die Ersatzspielerinnen nun für die folgenden Partien in Szene zu setzen. Mit der Wiedergutmachung des Jena-Spiels und dem erneuten Heimsieg im Rücken wollen die Aufbau-Frauen nun endlich auch auswärts punkten. Die Chance dazu bietet sich bereits am kommenden Wochenende beim Tabellensiebten aus Nordhausen.

Aufbau: Wodrich, Hermsdorf, Dietrich (1), Fränzel, Becker (4/1), Winkler (4/2), Vogeler, Mahnstein (4), Ebersbach (2), Langstein (4/2), Lange (5), Zeise.

Annekathrin Rudolph

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