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Aufbau-Handballerinnen lassen Potenzial aufblitzen

Aufbau-Handballerinnen lassen Potenzial aufblitzen

Die Oberliga-Handballerinnen von Aufbau Altenburg haben ihr erstes Heimspiel gegen die SG Seehausen gewonnen. Beim 27:22 (17:8) gegen den Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt zeigte das Team von Trainer Volker Friedrich am Sonntag im Goldenen Pflug in weiten Teilen eine ansprechende Leistung und bewies, welches Potenzial ihm steckt.

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Hier hebt Lucie Brunová (l.) noch ab und erzielt eines ihrer acht Tore. In der 45. Minute aber beleidigt sie die Schiedsrichter und fliegt vom Platz.

Quelle: Mario Jahn

Das Spiel begann auf Altenburger Seite schnell und so dauerte es gar nicht lang, bis Kapitän Lucie Brunová das erste Tor für die Skatstädterinnen erzielte. Jedoch kamen die Gäste ebenso gut ins Spiel und erzielten wenig später, nach verwandeltem Strafwurf, den Ausgleichstreffer. Bis zum 5:5 konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Denn beide Teams waren fast dauerhaft in Unterzahl. Nachdem jedoch Brunová das 5:4 erzielte (10.), ging ein gewaltiger Ruck durch die Aufbau-Mannschaft. Bis zur Halbzeit setzten die Gastgeberinnen genau das um, was Friedrich ihnen vorgegeben hatte, nämlich aus einer soliden Abwehr heraus ein schnelles Angriffsspiel aufzubauen. Der Halbzeitstand von 17:8 sprach für sich.

 

Im zweiten Durchgang sollte es dann allerdings nicht sofort mit dieser Vorgabe weitergehen, weil die Aufbau-Frauen den Start völlig verschliefen. So schrumpfte die Neun-Tore-Halbzeitführung auf ein 17:13 zusammen und es dauerte ganze acht Minuten, ehe sich Yvonne Dietrich ein Herz fasste und von der rechten Außenposition das erste Aufbau-Tor in Halbzeit zwei erzielte. Danach wieder dasselbe Spiel wie in der ersten Hälfte. Der Trainer gab das Konzept vor und die Mädels setzten es um. Vor allem Elisa Wippich im Tor, Franziska Holz von der Mitte und Brunová von der Halbposition übernahmen Verantwortung.

 

Was sich jedoch Letztere in der 45. Minute dachte, als sie ganz offensichtlich das Schiedsrichtergespann, welches schon nicht mit Fingerspitzengefühl glänzte, beleidigte, weiß niemand. Schade, denn somit heißt es für den Teamkapitän zwei Spieltage lang: auf der Tribüne Platz nehmen. Brunová fehlt definitiv im Spiel gegen die Reserve des Thüringer HC und gegen Neustadt-Sebnitz. Trotzdem machte das Team da weiter, wo es aufgehört hatte, und versuchte die zwei stärksten Spielerinnen der Gäste, Tina Fischer und Johanna Willing, unter Kontrolle zu bringen, was jedoch nur schwer gelang. Der Aufbau-Sieg war dennoch nicht mehr gefährdet. Näher als auf 24:20 kamen die Gäste nicht mehr heran, dafür war die Aufbau-Abwehr an diesem Tag einfach zu stark.

 

Auch Coach Friedrich zog ein positives Resümee: "Um an diesen Erfolg, der keineswegs unverdient war, der aber höher hätte ausfallen können und müssen, anzuknüpfen, muss die Mannschaft weiterhin Engagement und völligen Willen zeigen. Der Teamgeist ist weiterhin ungebrochen, die Mannschaft hat signalisiert, sich weiterhin selbst in die Pflicht zu nehmen." Leichter wird es für Altenburg auf keinen Fall. Denn mit dem THC Erfurt II (6. Oktober, 16 Uhr in Bad Langensalza) und dem HC Sachsen Neustadt-Sebnitz (13.10., 14 Uhr, Goldener Pflug) warten gleich beide Drittliga-Absteiger auf die Aufbau-Frauen.

 

Aufbau: Wodrich, Wippich, Dietrich (4), Dittrich, Diener, Brunová (8), Winkler, Biele (4), Luttkus (1), Mahnstein (3), Herziger, Hoffmann, Holz (7), Torfstecher.

Johannes Rudolph

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