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Aufbau-Handballerinnen wehren sich wacker gegen Spitzenreiter

Aufbau-Handballerinnen wehren sich wacker gegen Spitzenreiter

Aufbau Altenburg 31:26 (16:11). Der Spitzenreiter war nicht zu stürzen, behält seine lupenreine 26:0-Weste und kann den Aufstiegssekt so langsam kalt stellen.

HC Rödertal. Der Spitzenreiter war nicht zu stürzen, behält seine lupenreine 26:0-Weste und kann den Aufstiegssekt so langsam kalt stellen. Dabei hatten die Prinzenräuberinnen ein klares taktisches Bild vor Augen. Durch eine bärenstarke Abwehr sollte versucht werden, die anfliegenden Rödertaler Bienen zu stoppen und aus den daraus hoffentlich resultierenden Ballgewinnen ein erfolgreiches Konterspiel voranzutreiben.

 

Von allem wurde mal mehr und mal weniger umgesetzt und numerisch lediglich bis zum 9:9-Zwischenstand (20.) gegengehalten. Dann legten die Sachsen spielerisch noch einen Zahn zu und erhöhten kontinuierlich ihren Vorsprung. Entscheidend war auch, dass die Rödertaler im Technik-Regel-Bereich weniger Fehler machten und im Gegensatz zu den Prinzenräuberinnen eine große Anzahl Tore über den Tempogegenstoß erreichten.

So konnten sich die Gastgeber schon zur Pause einen recht beruhigenden Vorsprung herausspielen und knüpften auch zu Beginn der zweiten Hälfte an diese Leistung an. Dennoch: Das Aufbau-Team versteckte sich keinesfalls und hatte Anteil an einer MHV-Begegnung auf hohem Niveau. Und dann sollte sogar noch etwas gehen. Denn genau Mitte der zweiten Halbzeit hatte Altenburg den 21:22-Anschluss geschafft.

Aber der Tabellenführer hatte ja noch eine Jurgita Markoviciute. Die verwandelte nicht nur alle neun Siebenmeter sicher, sondern schuf sich noch Freiraum, um entweder selbst zu vollenden oder ihre Kolleginnen ins Spiel zu bringen. Somit sah es vier Minuten später schon wieder etwas ungünstiger für Aufbau aus, als die Gastgeberinnen auf 25:21 erhöhten. Auf diesem Niveau schlängelte sich die Begegnung dann Richtung Schlussphase, in der sich der Spitzenreiter erneut als abgeklärt und letztendlich in allen Belangen meisterlich präsentierte und verdient beide Punkte behauptete.

Aufbau sollte nun alles daran setzen, den verlorenen dritten Tabellenplatz zurückzuerobern und das Thüringer Pokalfinale anzusteuern, womit dann alle Saisonziele nahezu erreicht werden könnten.

 

Foksova (3), Friedrich (4), Dorotikova (9/8), Walzel (4), Holz (1), Lingk (1), Konrad (4).

Lutz Pfefferkorn

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