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Aufbau-Reserve überrascht weiter

Aufbau-Reserve überrascht weiter

Die Aufbau-Reserve ist die Mannschaft der Stunde in der Handball-Landesliga. Im vierten Spiel des neuen Jahres gelang am Sonnabend der vierte Sieg. Beim 30:26 (13:9) musste sogar der Tabellenzweite aus Oppurg dran glauben und damit wohl seine letzten Titelambitionen ad acta legen.

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"Oldie" Jan Wagenbreth trägt mit drei Treffern seinen Teil zum vierten Erfolg der Aufbau-Reserve im vierten Spiel 2014 bei.

Quelle: Mario Jahn

Irgendwie scheint bei Aufbau Altenburg II ein neuer Spirit Einzug gehalten zu haben. Anders kann man sich diesen Wandel kaum erklären.

 

Dass sich die Männer des Trainergespanns Swen Neyer und Thomas Jeßnitzer aus eigenen Stücken nun erst einmal weit von den Abstiegsrängen entfernt haben, hätte man kurz vor Weihnachten nicht glauben mögen. Denn in den ersten neun Saisonspielen gelangen ihnen null Siege.

 

Allerdings begann es am Samstagabend in der Sporthalle Südost zunächst noch etwas zerfahren mit einem 2:5-Rückstand. Dies aber nur, weil die Hausherren noch kein Zielwasser intus hatten. An Chancen mangelte es nämlich von der ersten Minute an nicht. Dafür lief das Aufbau-Spiel bereits richtig gut. Und so dauerte es bis Mitte der ersten Halbzeit, ehe man beim 7:7 endlich dran war am Gegner, der mit nur sieben Feldspielern und ohne etatmäßigen Torhüter angereist war.

 

Von da an übernahm Aufbau neben der optischen auch die spielerische Überlegenheit und arbeitete fest an der eigenen Führung. Allen voran ein starker Lars Schäfer, der aus allen Lagen feuerte und einen Ball nach dem anderen im Netz der Gäste versenkte. Dies führte schon mal zur recht sicheren 13:9-Pausenführung, was man nicht erwarten konnte.

 

Auch nach dem Wechsel war Aufbau weiter heiß und jeder Zuschauer spürte, dass das Team gewillt war, die große Überraschung zu schaffen. So hielt man die Gäste recht geschickt immer auf mindestens drei Tore Abstand. Das auch, weil Sven Groß im Tor wieder Ruhe und Sicherheit ausstrahlte und damit das Duell der Keeper klar für sich entschied. Beim 23:18 sah es dann nach 45 Minuten sogar bereits recht deutlich nach einem Heimerfolg der Altenburger aus, fünf Minuten später beim 24:24 unerklärlicherweise schon nicht mehr. Angetrieben von ihrem Spielmacher Patrick Escher, hatten sich die Gäste klammheimlich den Ausgleich geholt. Sollte das Spiel jetzt doch noch kippen?

 

Dazu aber kam es nicht mehr, weil nun Kampf und Alternativen gefragt waren und davon hatten die Hausherren in der Schlussphase einfach ein Quäntchen mehr aufzubieten. So konnte man über die "Oldies" Jan Wagenbreth und Marcel Perkowski schnell die Treffer 27 und 28 markieren, Youngster Lars Schäfer machte dann mit seinem elften Tor zum 29:25 alles klar und den Überraschungserfolg perfekt. Nun kann man recht entspannt zum nächsten Spiel nach Apolda reisen, spätestens nach diesem Erfolg wird das Wort "Abstiegsangst" in der Mannschaft nicht mehr in den Mund genommen.

 

Aufbau: Groß, Reinhardt, Unger, Moosdorf (5), Perkowski (1), Wagenbreth (3), Krause (1), Dietrich (1), Rohr (2), Pohle (3), Schäfer (11), Gräser (2), Heilmann (1).

Lutz Pfefferkorn

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