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Aufbau braucht noch zwei Punkte

Aufbau braucht noch zwei Punkte

Die Aufbau-Männer haben angesichts einer 26:31-Niederlage dem Spitzenreiter SG Werratal am Samstagabend in eigener Halle kein Bein stellen können. Altenburg muss nun in Suhl, Großschwabhausen, Saalfeld oder beim noch einzigen Heimspiel gegen Sonneberg auf die Jagd nach den noch nötigen zwei Punkten für den Klassenerhalt gehen.

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Ordentlich an die Wäsche gehen die Werrataler dem Aufbau-Schützen Bennet Leuschke. Fotos: Mario Jahn

Quelle: Mario Jahn

Die Westthüringer, die in Bestbesetzung in der Skatstadt angereist waren, gaben sich über 60 Minuten keine Blöße und schaukelten eine eher mittelmäßige Partie, ohne an ihre Leistungsgrenzen gehen zu müssen, über die Bühne. Dabei begann die Begegnung für sie alles andere als maßgeschneidert, denn die Hausherren schienen zumindest in den Anfangsminuten sämtliche Vorgaben umsetzen zu wollen und gingen mit 4:0 in Führung. Hui, das hatte es in sich. Nach sechs Minuten zog SG-Trainer Kühr die Reißleine in Form der grünen Karte. Und die sollte Wundersames bewirken, denn nun legten die Gäste einen 9:0-Lauf hin, der die Skatstädter fast erstarren ließ. Dabei war es nicht so, dass die Altenburger sich keine Chancen erspielten, aber sie vergaben sie kläglich.

 

Nach knapp einer Viertelstunde stand es 4:9. Sollte es das schon gewesen sein? Nein. Die Einheimischen konnten auch anders, spielten jetzt sie die Angriffe konzentrierter und geduldiger. Drei richtige "Schmankerln" über die Außenpositionen von Martin Stockhaus und Antonio Rohr, mindestens ebenso viele Glanztaten von David Kießhauer und Altenburg hätte sogar Chancen zum Ausgleich gehabt. Aber gerade in einer solchen Phase spielen die teils bundesligaerfahrenen Spieler der Gäste ihre ganze Kaltschnäuzigkeit aus und machen auch aus keiner Chance ein Tor. Zur Pause lagen die Gäste knapp vorn. Wer weiß, wie es ausgesehen hätte, wenn die beiden angeschlagenen Olli Schörnig und Patrick Beer hätten auflaufen können. Nach dem Wechsel bot sich das gleiche Bild, getreu dem Motto "Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es gerade muss" taten die Gäste nur das Nötigste, um sich die Aufbau-Männer auf Distanz zu halten. Auf vier oder fünf Tore schien sich die Begegnung jetzt einzupegeln, auch wenn die Altenburger immer wieder sporadisch versuchten, den Vorsprung zu verkürzen. Auch wurde es jetzt etwas härter und hässlicher, nur zwei Zeitstrafen in der ersten Halbzeit standen deren neun in den zweiten Spielhälfte gegenüber. Für den Spielausgang hatte dies keine Auswirkungen. Über die Stationen 20:24 und 23:28 verging eigentlich nur noch die Zeit, kämpferisches Aufbegehren auf der einen Seite gab es ebenso wenig wie den glanzvoller Meisterauftritt auf der anderen.

 

Zwei, wenn es ungünstig läuft, drei Punkte brauchen die Aufbau-Männer gegen den Abstieg. Noch vier Chancen haben sie dafür.

 

Aufbau: Kießhauer, Günther, Stockhaus (4), Bärbig (5), Schäfer (1), Leuschke (3), F.Schörnig (2), Pohle (1), Werrmann (4), Heuschkel (1), Gräser, Härtel (2), Rohr (3).

Lutz Pfefferkorn

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