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Aufbau wahrt alle Chancen im Abstiegskampf

Aufbau wahrt alle Chancen im Abstiegskampf

Die Aufbau-Frauen haben ihren Traum am Leben erhalten. Mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung, zwei gut aufgelegten Torhüterinnen und der bisher besten Angriffsleistung deklassierten die Altenburger Oberliga-Handballerinnen den Tabellenletzten aus Calbe.

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Nancy Mahnstein (r.) und ihre Aufbau-Teamkolleginnen zeigen sich gegen Schlusslicht Calbe extrem treffsicher. Dank des Sieges halten die Altenburger Handballerinnen im Kampf um den Klassenerhalt wieder alle Trümpfe in der Hand.

Quelle: Mario Jahn

Mit 40:18 (18:5) setzte sich das Team von Trainer Volker Friedrich am Sonnabend im Goldenen Pflug souverän durch und wahrte damit die Chance auf den Verbleib in Liga vier.

 

Die Chance des Klassenerhalts aufrechterhalten oder alles verlieren - das stand für Aufbau auf dem Spiel. Motiviert bis in die Fingerspitzen und unterstützt durch das heimische Publikum legten die Gastgeberinnen mit dem Anpfiff los wie die Feuerwehr. Vom eigenen Kampfgeist getrieben, dieses Spiel um jeden Preis für sich zu entscheiden, gelang den Skatstädterinnen in der ersten Viertelstunde so gut wie alles. Großen Anteil daran hatten eine bestens aufgelegte Torfrau Gina Wodrich, die ihren Kasten grandios vernagelte und bis zur Halbzeit lediglich fünf Treffer zuließ.

 

Dazu gesellte sich eine höchst engagierte Abwehr und ein Angriff, der seine Chancen konsequent nutzte. Allen voran zeichneten sich Youngster Benita Ebersbach und Monika Pelka-Fedak aus, die entweder ihre Mitspielerinnen in Szene setzten oder gleich selbst kompromisslos die Bälle versenkten. Frühzeitig setzte sich das Aufbau-Team über die Stationen 5:1 und 11:2 ab, wodurch sich Gäste-Trainer Frank Mühlner gezwungen sah, eine Auszeit zu nehmen. Doch die nützte vor allem den Altenburgerinnen. Denn die Mannschaft ließ sich einfach nicht aus der Ruhe bringen und baute ihren Vorsprung bis zur Pause kontinuierlich zum 18:5 aus.

 

In Halbzeit zwei änderte sich an der Dominanz der Friedrich-Truppe nichts. Denn auch der Start in die zweiten 30 Minuten glückte, sodass sich die Mannschaft direkt weiter vom Gegner absetzte und Calbe gar nicht erst die Chance bot, ins Spiel zurückzukommen. Nach 38 Minuten leuchtete bereits ein 24:7 von der Anzeigetafel - das Spiel war entschieden. Dementsprechend gönnte sich das Team ab der 40. Minute etwas mehr Luft, schaltete einen Gang nach unten, ließ an seiner Überlegenheit aber dennoch keine Zweifel aufkommen. So fügten sich auch die Ersatzspielerinnen nahtlos ins Team ein und zeigten dem heimischen Publikum ihr handballerisches Geschick. Am Ende erkämpften sich die Gastgeberinnen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zwei enorm wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

 

Gerettet ist das Team damit aber noch nicht. Zwar verlor der direkte Konkurrent aus Magdeburg sein Auswärtsspiel, doch noch immer liegen die Sachsen-Anhalterinnen einen Punkt vor den Skatstädterinnen. In der nächsten Woche heißt es deshalb erneut: kämpfen und siegen. Dann trifft die Aufbau-Sieben im Goldenen Pflug (18 Uhr) auf den derzeitigen Tabellendritten aus Niederndodeleben. Von der Tabellenkonstellation sollten sich die Altenburgerinnen jedoch nicht beeindrucken lassen, hat die laufende Saison doch gezeigt, dass jedes Team gegen jeden Gegner gewinnen kann. Und dass genug Willenskraft in ihnen steckt, haben sie gegen Calbe mehr als eindrucksvoll bewiesen.

 

Aufbau: Wodrich, Wippich, Dietrich (3 Tore), Lange, Winkler, Biele, Mahnstein (6), Herziger (2), Lingk (5), Holz (7/1), Langstein (1), Pelka-Fedak (7/1), Ebersbach (9).

Annekathrin Rudolph

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