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Aufbau zähmt ThSV-Bubis

Aufbau zähmt ThSV-Bubis

Mit einer kämpferisch starken Vorstellung haben die Aufbau-Männer die Eisenacher Bubis gezähmt und damit wieder den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze hergestellt.

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Harte Gegenwehr erfährt Bennet Leuschke (M.) in der Eisenacher Deckung. Dennoch trifft der Aufbau-Schütze sieben Mal.

Quelle: Mario Jahn

Das Spiel gegen die A-Jugend des ThSV Eisenach endete 32:30 (16:15).

 

Über 60 Spielminuten sahen rund 150 Zuschauer eine aktionsreiche Thüringenligapartie, in der sich die Hausherren gegen die Eisenacher Bundesliga-Reserve aufgrund der reiferen Spielanlage in der Angriffsgestaltung nicht unverdient durchsetzten. Wie von den fast durchweg 17- und 18-jährigen Talenten der Gäste nicht anders zu erwarten war, begannen diese von der ersten Minute an mit viel Tempo und Spielwitz. Die Altenburger brauchten einige Zeit, um sich darauf einzustellen, schafften das aber mit zunehmender Spieldauer immer besser und gingen beim 5:4 durch Martin Stockhaus nach zehn Spielminuten erstmals in Führung. Überhaupt ging jetzt nach vorne so einiges, dank immer praktizierter Umstellungen im Vorwärtsgang. Aber ob nun Bennet Leuschke, Patrick Beer oder André Werrmann als Ideengeber fungierten, sie taten es mit viel Geschick und dem Auge für den besser postierten Nebenmann.

 

Moritz Pohle oder Jan Melzer erwiesen sich dem von den Gästen auferlegten Schnelligkeitswahn jederzeit als ebenbürtig. So behaupteten die Hausherren bis in die 25. Spielminute die eigene knappe Führung, gerieten dann allerdings doch noch einmal in Rückstand, weil sich die Abwehr nicht durchgängig sattelfest, vor allem bei den Kreisanspielen, erwies. Erst als Kevin Günther in den letzten Minuten endlich wieder ein paar Bälle zu fassen bekam, drehte das Aufbau-Team noch einmal das Spiel, was schließlich sogar noch zu einer knappen Halbzeitführung reichte.

 

Nach dem Wechsel zunächst das gleiche Bild: Dem Eisenacher Power-Handball, der aber auch mit vielen technischen Fehlern behaftet war, begegnete das Aufbau-Team mit eher ruhiger, allerdings auch sicherer und strukturierterer Spielweise. Die führte nach zehn Minuten der zweiten Halbzeit zur ersten Altenburger Vier-Tore-Führung, allerdings dank zweier Klasseparaden des eingewechselten David Kießhauer. Abschütteln ließen sich die Eisenacher Youngster aber keinesfalls, und es bedurfte einer Steigerung in Angriff und Abwehr, um den Anschlussbemühungen standhalten zu können. Im Angriff gelang dies jetzt am besten, wo André Werrmann geschickt die Bälle verteilte und mit präzisen Hüftwürfen immer wieder den Gästeschlussmann überraschte. Dazu kamen nun Altenburger Konterattacken über die schnellen Härtel und Melzer, durch die die Führung, die sich mittlerweile auf zwei Tore einzupegeln schien, behauptet werden konnte. Am Ende waren Steherqualitäten und Nervenstärke gefragt, denn den Gästen war es eine Minute vor Ende tatsächlich noch gelungen, den 31:30-Anschluss herzustellen.

 

Das Ergebnis über die Zeit bringen oder selbst noch ein Tor erzielen, konnte nur noch die Devise für die Schlusssekunden lauten. Die Altenburger entschlossen sich für letzteres, spielten noch eine schöne Kombination auf Olli Schörnig, der eiskalt verwandelte und konnten schließlich nicht unverdient einen schwer erkämpften Heimerfolg bejubeln, der aber auch bewies, dass man zumindest in eigener Halle, keine Mannschaft der Liga zu fürchten braucht.

 

Altenburg: Günther, Kießhauer, Stockhaus (3), Bärbig, Wagner, Beer (2), Leuschke (7), Pohle (2), Härtel (2), Melzer (6), Fl. Schörnig (1), Werrmann (6), Heuschkel, O. Schörnig (3).

Lutz Pfefferkorn

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