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Aufsteiger stürzt Aufbau-Handballer in Abstiegsstrudel

Aufsteiger stürzt Aufbau-Handballer in Abstiegsstrudel

Über welch bärenstarken Aufsteiger die Thüringenliga mit dem HBV Jena verfügt, davon bekamen die Handballer des SV Aufbau am Samstagabend eine Demonstration.

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So sehr sich Paul Härtel (l.) und die übrigen Aufbau-Handballer auch mühen, gegen Jena ist kein Kraut gewachsen.

Quelle: Mario Jahn

So dominierten die Gäste mit einer sicheren Abwehr, zwei guten Torhütern sowie einer variablen Angriffsgestaltung und gewannen schließlich völlig verdient im Goldenen Pflug mit 33:25 (16:12). Das Aufbau-Team zeigte dabei eine seiner bisher schlechtesten Saisonleistungen und steckt nun richtig tief im Abstiegsstrudel. Aus diesem kann man sich aber bereits am Samstag wieder befreien, wenn man daheim die SG Könitz/Saalfeld schlägt (20 Uhr, Goldener Pflug).

 

Bereits die ersten fünf Minuten sollten als richtungsweisend werden. Denn während die Hausherren geistig nicht so richtig auf der Platte schienen, legten die Saalestädter mit Tempo und Entschlossenheit los: Anwurf und Tor zum 0:1 durch Swen Gottschalk. Noch nicht einmal zehn Sekunden war da die Uhr gelaufen. Und weil es so schön war, traf Gottschalk auch noch zum 0:2, zum 1:3 und zum 1:4.

 

Doch die One-Man-Show des Jenaer Mittelmannes hatte Konsequenzen, nötigte Aufbau-Trainer Lothar Doering bereits nach sechs Minuten dazu, die Grüne Karte zur Auszeit zu zücken. Viel änderte das allerdings nicht. Lediglich Patrick Beer schien nun beweisen zu wollen, dass auch auf Altenburger Seite ein Alleinunterhalter am Werke sein kann. Viel Unterstützung seitens seiner Kollegen erfuhr er dabei nämlich nicht. Die nahmen stattdessen immer wieder unvorbereitete und unmotivierte Würfe. Den Rest erledigte der starke Jenaer Schlussmann Felix Krause, sodass nach 20 Minuten ein 6:11-Rückstand auf der Anzeige stand.

 

Irgendwie schien HBV-Trainer Schreiber dann aber ein Einsehen mit den Gastgebern gehabt zu haben und nahm Krause überraschend aus dem Gehäuse. Das brachte die Altenburger jedoch auch nicht viel weiter als zum 12:16-Pausenstand. Es musste etwas passieren, wollte man hier keine Heimpleite gegen einen Tabellennachbarn kassieren. Kaum zu glauben, dass beide Teams vor der Begegnung nur zwei Punkte trennte.

 

Aber wer sollte es jetzt noch richten? Mit Jan Melzer, Moritz Pohle und Felix Harzendorf fiel fast eine komplette Außenfraktion aus, die man nun hätte gut gebrauchen können. Denn gerade diese Position, die vielleicht die starke Gäste-Deckung hätte etwas auseinanderreißen können, schien verwaist und so musste sich Aufbau immer wieder durch die Mitte quälen, wo mit Gottschalk, Bergner, Joel und Lothspeich Gegenspieler standen, die richtig zupackten. Einzig Aufbau-Kreisläufer André Werrmann war es jetzt noch, der sich irgendwie durch die Abwehr wurschteln konnte, sich schöne Anspiele schnappte und diese sicher verwandelte. Dennoch: Auch in der zweiten Hälfte gaben die Gäste den Ton an und bauten ihre Führung weiter aus.

 

Fünf Minuten vor dem Ende drohte beim 23:32 gar eine Zehn-Tore-Pleite, die aber zum Glück noch abgewendet werden konnte. Mehr Erfolgserlebnisse blieben den Hausherren jedoch nicht. Nun muss der Schalter so schnell wie möglich umgelegt werden. Es bleibt nur wenig Zeit zur Aufarbeitung. Denn am Samstag kommt der 13., die SG Könitz/Saalfeld. Deren Tabellenplatz könnte aber trügerisch sein. Schließlich hatte man Jena noch kurz vor Weihnacht mit 26:25 geschlagen.

 

Aufbau: Kießhauer, Günther, Stockhaus, Bärbig, Beer (9), Leuschke (3), F. Schörnig (2), Werrmann (7), Härtel (2), Jahn (1), O. Schörnig (1).

Lutz Pfefferkorn

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