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Aufstieg abgehakt - FSV Meuselwitz als Dritter bestes hiesiges Team der Fußball-Kreisliga

Aufstieg abgehakt - FSV Meuselwitz als Dritter bestes hiesiges Team der Fußball-Kreisliga

Der Zug Richtung Aufstieg ist für die hiesigen Fußball-Kreisligisten bereits nach der Hinrunde so gut wie abgefahren. Nach 14 Spieltagen führt Großenstein souverän mit 37 Punkten und hat schon satte zwölf Zähler Vorsprung auf den Zweiten aus Bad Köstritz und den drittplatzierten FSV Meuselwitz, der bestes Team aus dem Altenburger Land ist.

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Zwölf Punkte Rückstand: Florian Milde (M.) und die Meuselwitzer kommen an Spitzenreiter Großenstein nicht heran.

Quelle: Mario Jahn

Am unteren Tabellenende tummeln sich dagegen mit der SG Motor/Lok Altenburg II und dem SV Ponitz gleich zwei hiesige Mannschaften. Ein Rück- und Ausblick.

 

Der FSV Meuselwitz kommt auf 25 Punkte, hat acht Siege, ein Remis und fünf Niederlagen zu verbuchen. Anfänglich hatte das Team, auch verletzungsbedingt, Probleme, gab Punkte ab. Bald aber trat Besserung ein. Vor allem in der Offensive machte die Mannschaft Fortschritte, aber auch die Abwehr gewann an Stabilität. Das belegt das Torverhältnis von 29:14. Der höchste Sieg wurde mit 7:0 gegen Einheit Altenburg gefeiert. Bester Schütze ist Rico Schneider mit acht Treffern.

 

Auf Rang vier hat sich der SV Ehrenhain II festgesetzt. Die ebenfalls 25 Punkte holte das Team aus sieben Siegen, drei Remis und drei Niederlagen. Trainer Matthias Hanke ist bisher sehr zufrieden, auch wenn seine Jungs bei einigen Spielen unter den Erwartungen blieben. Ehrenhain hat in Jakob Barthel mit acht Treffern den erfolgreichsten Torschützen.

 

Aufsteiger SV Rositz II verbucht auf Platz fünf bisher eine positive Bilanz. Das Team von Trainer Martin Teuber legte einen guten Start hin, zeigt sich bisher spielstark. Siege gegen Köstritz und Monstab/Lödla mit 4:0 untermauern dies. Trotzdem war mehr drin, wie Teuber betonte. Das Team besitzt Routine, aber auch eine gute technische Anlage. Bester Schütze ist Dieter Ditscher mit fünf Toren.

 

Der SV Löbichau erreichte Rang sechs bei sechs Siegen, drei Remis und fünf Niederlagen, kam auf 21 Punkte. Das Team steht damit besser als erwartet da. Besonders auswärts spielte man stark auf, zu Hause präsentierte sich der SV deutlich schwächer. Das soll in der Rückrunde besser werden. Trotz einiger Verletzungen war es eine gute Hinrunde. Sebastian Knoska kam auf sechs Tore.

 

Die SG Schmölln II nimmt platz sieben ein, hat 21 Punkte aus sechs Siegen, drei Remis und fünf Niederlagen auf dem Konto. Die Schmöllner schlugen Aufsteiger Altkirchen 4:2, auch den FSV Meuselwitz, Rositz II und Monstab/Lödla - alles spielstarke Mannschaften. Dabei bewies die Schmöllner Reserve ihre spielerischen Qualitäten, wobei nicht immer die Stammbesetzung spielen konnte. Daniel Wenzel ist mit acht Toren bester Schütze.

 

Nicht zufrieden ist Trainer Christian Hollstein beim TSV Monstab/Lödla. Der Ex-Kreisoberligist hatte mehr erwartet. Die Bilanz von fünf Siegen, vier Remis und fünf Niederlagen ist zwar ausgeglichen, aber 19 Punkte und Platz acht sind zu wenig. Der TSV hat aber Potenzial, um sich in der Rückrunde zu steigern. Bisher ist Kapitän Marcus Henfling auch bester Schütze mit sieben Toren.

 

Eine schwere Hinrunde liegt hinter dem TSV Windischleuba, der Rang neun inne hat. Die Bilanz ist mit fünf Siegen, einem Remis und acht Niederlagen mit 16 Punkten negativ. Der TSV startete schlecht. Bei der SG Altenburg II wurde verloren, Niederlagen gegen Altkirchen, Löbichau, Ponitz, Köstritz folgten. Mit dem Einstieg von Ex-Motor-Stürmer René Eichelkraut als Coach wurde es besser. Damit kämpfte sich der TSV vom Tabellenkeller ins Mittelfeld. Kapitän Frank Walter war mit zehn Treffern am erfolgreichsten.

 

Aufsteiger LSV Altkirchen mit Trainer Hartwig Lobert ist bisher mit der Saison zufrieden. "Drei Punkte mehr waren möglich", sagte der Coach. Ziel ist es, in der Rückrunde den Klassenerhalt zu sichern, Schwächen in der Abwehr sollen abgestellt werden. Mit 16 Punkten aus fünf Siegen, einem Remis und acht Niederlagen steht der LSV auf Rang zehn. René Lorber erzielte zehn Tore.

 

Einheit Altenburg, viele Jahre führend im Kreisfußball, findet sich auf Rang zwölf und damit einen Platz vor dem Abstieg wieder. Drei Siegen stehen ein Remis und neun Niederlagen gegenüber, was zehn Punkte ergibt. Einstellung und Disziplin stimmten nicht immer, außerdem musste der Abgang von Leistungsträgern verkraftet werden. Für die Rückrunde ist deshalb Einsatz gefragt. Sven Schmiedel ist mit vier Treffern bester Einheit-Schütze.

 

Unbefriedigend ist auch das Ergebnis von Eintracht Ponitz als 13. Ursachen gibt es mit Verletzungen, dem kleinen Kader und der Abschlussschwäche einiger Spieler. Nur zwei Siege bei drei Remis und sieben Niederlagen wurden erreicht. Für die Rückrunde ist Kampf um den Klassenerhalt angesagt. André Günther brachte es auf sieben Treffer.

 

Die Rote Laterne hat die SG Motor/Lok Altenburg II inne. Das Team um Trainer Lothar Kirmse kam auf zwei Siege und zwölf Niederlagen. Oft plagten die Altenburger Besetzungssorgen. Das Niveau der Vorsaison war so nicht zu halten. Nur sechs Punkte hat man auf dem Konto. "Die Qualität fehlt, was nicht kompensiert werden konnte.", so Kirmse. Mit einer intensiven Arbeit nach der Winterpause soll die Aufholjagd gelingen. Patrick Kühnast ist mit drei Treffern bisher am erfolgreichsten.

Reinhard Weber/Thomas Haegeler

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