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Aufstieg für Altenburger BC so gut wie sicher

Aufstieg für Altenburger BC so gut wie sicher

Das Spiel des Altenburger SC in der Bezirksliga Ost gegen den SV Zeulenroda wurde die erwartet deutliche Angelegenheit. Erneut erzielten die Hausherren beim 102:25 (47:10)-Erfolg über 100 Punkte.

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Altenburgs Christian Strauß (l.) kämpft unterm Korb Mann gegen Mann und verliert das Ziel dabei nicht aus den Augen.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Von René Reichwagen

Altenburg konnte auf alle Spieler mit Ausnahme von Hans-Peter Heinig zurückgreifen, der sich beim umkämpften Sieg gegen Saalfeld einen Innenbandriss zuzog und noch einige Wochen ausfällt.

Das Spiel begann fahrig. Leichte Ballverluste und überhastete Abschlüsse prägten die ersten beiden Minuten, ehe Oliver Gräfe mit einem schönen Dreier die ersten Altenburger Punkte erzielte. Zeulenroda tat sich auf der Gegenseite bei den eigenen Angriffen schwer, kam zwar hin und wieder zu Chancen, vergab diese aber oftmals.

Die Hausherren versuchten über ein geordnetes Offensivspiel in die Partie zu kommen. Doch auch weiterhin gelang meist nicht alles. Die Dominanz spiegelte sich mit zunehmender Spieldauer dennoch im Ergebnis wider. Nach fünf gespielten Minuten stand es 14:0. Die ersten Zähler der Gäste resultierten danach aus Abspielfehlern der Skatstädter. Das erste Viertel ging mit 21:6 deutlich an Altenburg, die Führung hätte aber schon um einiges deutlicher sein können.

Spielabschnitt zwei begann, wie der erste geendet hatte. Die Gastgeber erarbeiteten sich reihenweise Chancen, doch selbst die hundertprozentigen Gelegenheiten ließ der BC liegen. Defensiv stand man gut, aber nicht sehr gut. Grund genug für Trainer Ronny Funke, die erste technische Auszeit zu nehmen. Wie so oft brachte der Altenburger Coach seine Schützlinge damit wieder auf Kurs. Die Akteure auf dem Parkett zeigten nun die Aggressivität in der Verteidigung, die sie bislang über die gesamte Saison auszeichnet. Daraus resultierten schnell Fehler der Gäste.

Die Hausherren kamen zu einfachen Punkten nach Schnellangriffen, ließen aber noch immer einige Chancen aus. Zur Halbzeit reichte es aber für einen großen Vorsprung (47:10). Glanzpunkt dieses Viertels aber war die Defensive, die acht Minuten lang keinen einzigen gegnerischen Korb zuließ.

Die ersten Punkte nach der Pause gehörten den Gästen, die eine unerklärliche Verwirrung der Altenburger Spieler ausnutzten, die kurzzeitig nicht wussten, in welche Richtung sie gerade zu spielen haben. Die Skatstädter brauchten etwa drei Minuten, um wieder richtig im Spiel zu sein, doch dann zeigten sie, zu was sie in der Lage sind.

Mit einem fulminanten 25:0-Lauf schnürte man Zeulenroda regelrecht unter dem eigenen Korb ein. Einziger Wermutstropfen waren die zehn Punkte, die man im gesamten dritten Viertel (37:10) hinnehmen musste. Doch der Punktestand auf der Anzeigetafel entschädigte dafür (84:20). Noch hatte man die Chance, einen neuen Rekord in dieser Saison aufzustellen.

Im letzten Spielabschnitt zeigten die Altenburger, dass sie bis zum Ende ein hohes Tempo gehen können. Es folgte ein weiterer 10:0-Lauf. Den Gästen musste man eines hoch anrechnen - sie versuchten mit den wenigen Mitteln, die sie zur Verfügung hatten, das Beste herauszuholen. Nach sechs gespielten Minuten erzielte Markus Valta den 100. Punkt. Mit 25 Zählern war er Topscorer der Partie und machte sich selbst ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Es blieben weitere fünf Minuten, um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, doch die Konzentration der Skatstädter schien plötzlich weg. Angriff auf Angriff prallten die Bälle vom Korb weg, ehe Daniel Meyer mit der Sirene die letzten Punkte des Spiels machte. Den neuen Rekord hatte man in der Tasche, denn noch nie in dieser Saison ließ man so wenige gegnerische Punkte zu. Allerdings hätte das Team auch locker bei der Punkte-Ausbeute einen Rekord aufstellen können.

Mit diesem Sieg ist Altenburg der Aufstieg in die Landesliga kaum noch zu nehmen. Verfolger Greiz müsste all seine verbliebenen Partien inklusive der gegen die Skatstädter, gewinnen, um daran noch etwas zu ändern.

Doch bevor es zu diesem Finale kommt, hat Altenburg am nächsten Wochenende den Kracher im Pokal vor der Brust, wenn es in der Walter-Pesek-Halle in Altenburg gegen den Oberligisten BSC "midnight-fun" Jena geht.

Altenburger BC: Markus Valta (25 Punkte), Christian Strauß (24), Jan Kämpfe (18), Sebastian Frauendorf (9), Oliver Gräfe, Enrico Iser und Lars Peter (jeweils 6), Daniel Meyer und André Pohle (beide 4) sowie Michael Tschiersch.

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