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Altenburg Aus für Saller in Altenburg: Investor zieht Bauantrag für Markt zurück
Region Altenburg Aus für Saller in Altenburg: Investor zieht Bauantrag für Markt zurück
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12:09 08.09.2016
Auf dieser Fläche im Gewerbegebiet Nordost sollte der Saller-Markt entstehen. Nun zog der Investor aber seinen Antrag zurück. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Josef Saller wird nicht in Altenburg investieren. Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) bestätigte am Mittwoch OVZ-Informationen, wonach der Unternehmer seinen Bauantrag für einen Großmarkt im Gewerbegebiet Nordost zurückgezogen hat. Zu den Gründen wollte sich der Rathauschef jedoch nicht äußern. Allerdings erklärte er, dass es damit auch den Lebensmittelmarkt samt Parkhaus in der Innenstadt zunächst nicht geben wird. Denn dieser war Bedingung der Stadtverwaltung für den Großmarkt mit innenstadtrelevantem Sortiment an der Leipziger Straße. Dafür hatte Saller jedoch keinen Bauantrag gestellt.

Den Kopf in den Sand stecken will Wolf deswegen aber nicht. So wolle man die von Saller avisierte Fläche nahe der Leipziger Straße nun vergrößern und dort weiter Einzelhandel ansiedeln, sagte der OB. „Darüber stimmen wir uns gerade mit dem Landesverwaltungsamt ab.“ Eilig habe man es jedoch nicht, „weil es da oben genügend Fläche für produzierendes Gewerbe gibt“. Orientieren werde man sich dabei am Einzelhandelskonzept. „Wir werden innenstadtrelevantes Sortiment im Auge behalten.“

Für den innerstädtischen Standort auf der Brachfläche am Topfmarkt bereitet man laut OB nun eine B-Variante vor. Dabei will man entweder selbst mit der Städtischen Wohnungsgesellschaft oder mit einem anderen Investor Einzelhandel ansiedeln und Parkmöglichkeiten schaffen. Aussagen zum Zeitpunkt der Umsetzung könne er derzeit nicht treffen, so Wolf. Er sei aber auch hier gelassen.

Alles andere als gelassen dürfen hingegen die Windischleubaer sein. Denn mit dem Saller-Aus für Altenburg deutet einiges darauf hin, dass auch ihr Projekt stirbt. Schließlich hat die Skatstadt nun keinen Grund mehr, dem dortigen Lebensmittelmarkt plus Ladenstraße zuzustimmen. Das galt in dem Streit aber als zwingende Bedingung.

Von Thomas Haegeler und Jens Rosenkranz

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