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Altenburg Ausbau der Bundesstraße 7 nimmt Fahrt auf
Region Altenburg Ausbau der Bundesstraße 7 nimmt Fahrt auf
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00:18 10.03.2017
Mit dem Ausbau der Bundesstraße 7 soll der jämmerliche Zustand der Pleißebrücke in Windischleuba endlich sein Ende finden. Quelle: Mario Jahn
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Windischleuba

Die Pläne zum Ausbau der Bundesstraße 7 zwischen dem Zschaschelwitzer Kreuz und der Autobahn 72 kommen langsam in Fahrt. Die mit dem Bau beauftragte Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (Deges) hat vergangene Woche die aktuellen, von den Ministerien abgesegneten Pläne der Bevölkerung im Feuerwehrhaus von Windischleuba vorgestellt. „Wenn alles nach Plan läuft“, so Wolfram Eberhardt, Geschäftsführer der Deges, „kann es 2022 endlich los gehen.“ Vorher haben die Bürger die Möglichkeit, die Pläne noch einmal einzusehen und bei Bedarf Einwendungen gegen die Pläne vorbringen.

Auf der Veranstaltung ging es den Anwesenden vor allem um den Lärmschutz für die Anwohner und die Sicherung, beziehungsweise die Verbesserung des Hochwasserschutzes. Dabei spielt auch die neue Pleißebrücke eine gewichtige Rolle. Diese soll komplett neu errichtet und auf 120 Meter Länge ausgebaut werden und die marode Brücke endlich der Vergangenheit angehören. Damit zusammen hängt auch der Ausbau der Deiche gemeinsam mit der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG). So werde gewährleistet, dass die Brücke ein kommendes Jahrhundertwasser unbeschadet überstehen und auch Windischleuba nicht mehr, wie beim letzten Hochwasser, überflutet werden kann.

Auch die Frage nach einer Fahrradverbindung entlang der B 7 war Gegenstand der Diskussion. Hierzu hieß es von Deges, dass der Ausbau des Radwegnetzes nicht Gegenstand des Auftrages sei. Es würden aber alle bestehenden Radwege zumindest erhalten bleiben. Hier äußerte Bürgermeister Gerd Reinboth bereits, dass sich Windischleuba für eine Verbesserung des Radwegenetzes entlang der B 7 einsetzten werde. Ein Vorschlag aus den Reihen der Zuhörer: Man könne die geplanten Wirtschaftswege für die Landwirtschaft mitnutzen.

Die Bundesstraße soll zweispurig ausgebaut werden, mit wechselseitigen Überholstreifen. Außerdem sind drei Knotenpunkte im Abschnitt Zschaschelwitzer Kreuz bis über die Landesgrenze vorgesehen: Windischleuba, mit Weiterführung nach Borgishain. Der Knotenpunkt Pähnitz, mit Pöppschen und Pahna mit Weiterleitung Richtung Eschefeld.

Von Tatjana Kulpa

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