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Altenburg Ausgezeichnetes Wasser in den Badeseen der Region
Region Altenburg Ausgezeichnetes Wasser in den Badeseen der Region
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19:06 08.06.2018
Badevergnügen pur: Bei 30 Grad Luft- und 23 Grad Wassertemperatur lassen es sich Nicol, Michael und der achtjährige Joel aus Geringswalde auf dem Pahnaer See gut gehen. Quelle: Mario Jahn
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Pahna/Lucka/Meuselwitz

Die Wasseruntersuchung dreier Badeseen in der Region Anfang Mai hat ausgezeichnete Werte geliefert. Sowohl Hainbergsee, als auch Pahnaer See und Prößdorfer See bekamen seit Beginn der vom Landkreis durchgeführten Messungen 2011 stets „ausgezeichnete“ Qualität bescheinigt. Auch der Haselbacher See ist zum Baden freigegeben.

Im Hainbergsee bei Meuselwitz wurden am 8. Mai dieses Jahres auf hundert Milliliter Wasser 122 koloniebildende Einheiten an Kolibakterien gemessen. Das sind mehr als in sämtlichen Messungen im vergangenen Jahr, der Wert ist aber noch unbedenklich. Erst ab 1800 koloniebildenden Einheiten auf hundert Milliliter muss gehandelt werden. „Der leicht erhöhte Wert an Kolibakterien im Hainbergsee ist Zufall, kann etwa durch Vögel oder Schwäne verursacht worden sein“, teilte ein Sprecher des Landratsamtes mit. Darüber müsse man sich keine Gedanken machen. Im Mai dieses Jahres war der Hainbergsee, der durch die Flutung eines ehemaligen Tagebaus entstand, vier Grad wärmer als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr.

Im Pahnaer See betrug die Wassertemperatur sogar mit 19,5 Grad knapp sieben Einheiten mehr als im Jahr zuvor. Im ehemaligen Tagebau bei Fockendorf wird heute gebadet: An seiner tiefsten Stelle misst die Wassersäule im von Wald umgebenen Baggersee 14 Meter.

Der Prößdorfer See bei Lucka ist lediglich 10 Meter tief. Die Temperatur betrug mit knapp 20 Grad auch hier vier Grad mehr als im Mai 2017. Auch der See an der Landesgrenze zu Sachsen war früher ein Tagebauloch, das seit den 1960er-Jahren geflutet ist.

Anders als die anderen Badeseen im Altenburger Land gilt der Haselbacher See nicht als europäisches Badegewässer. 1993 wurde mit der Flutung des ehemaligen Braunkohle-Abbaugebiets in der Nähe von Wintersdorf begonnen. Der Landkreis Altenburger Land erlaubt das Baden in dem 365 Hektar großem See seit 2002 auf eigene Verantwortung. Auf sächsischer Seite läge bisher jedoch keine Allgemeinverfügung vor, teilte Maria Lange, Sprecherin der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), mit. Denn der See steht noch immer unter Bergaufsicht. Daher prüft der Landkreis die Wasserqualität nicht wie in den anderen Seen. Eine Probe der LMBV vom Juni 2014 ließ aber auf gute Wasserqualität schließen.

Von Theresa Held

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