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Altenburg Ausnahmezustand am Altenburger Spalatin-Gymnasium
Region Altenburg Ausnahmezustand am Altenburger Spalatin-Gymnasium
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21:11 02.12.2018
Reger Betrieb herrscht beim Tag der offenen Tür im Spalatin-Gymnasium Altenburg im Physikzimmer bei den Experimenten von und mit Lehrer Marko Giring (4. v.l.). Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Parkplatzmäßig herrschte am Sonnabend rund um das Christliche Spalatin-Gymnasium Ausnahmezustand. Schüler, Lehrer und Förderverein der seit 2001 in Altenburg bestehenden Bildungseinrichtung hatten zum Tag der offenen Tür eingeladen. Und zeitgleich öffnete gleich gegenüber der neue Aldi, was die Blechlawine noch verstärkte.

Schulleiterin ist überall und nirgends

Auch in dem ehrwürdigen Schulgebäude herrschte ein nicht abreißendes Kommen und Gehen. „Zum Tag der offenen Tür, der immer ein Highlight im Schuljahr ist, gehört ja auch unser Nikolausbasar“, sagte Schulleiterin Birgit Kriesche, die selbst ordentlich Strecke machte. Eigentlich war die Chefin von 400 Schülerinnen und Schülern sowie 35 Lehrern laufend überall und nirgendwo zu finden. Kein Wunder. Denn diese Veranstaltungen sind auch Tages des Wiedersehens. „Viele ehemalige Schüler schauen da vorbei“, erzählte Kriesche, ehe sie erneut in eine Plauderei gezogen wurde. „Das ist doch das Schöne, dass man sich nicht aus den Augen verliert und sich die meisten offensichtlich sehr gern an ihre Zeit hier erinnern.“

Schüler gestalten Programm selbst

Das Programm hatten die Schüler der fünften bis zwölften Klassen in Eigenregie gestaltet. Und was die Gymnasiasten da ersonnen hatten, konnte sich sehen lassen. Nicht nur beim Basar, bei dem selbst gebasteltes Weihnachtliches und anderes Kreatives erhältlich war. Die Schnupperstunden in diversen Fremdsprachen für künftige Schüler waren ebenso gut besucht wie das Schülercafé, dass nicht nur in Eigenregie betrieben wird, sondern sich auch renoviert präsentierte.

Spalatiner sammeln Spenden für Schule in Kenia

Auffällig auch die bunt kostümierten Schüler, die in den Fluren fleißig die Werbetrommel rührten. Für ihren Schulball im Februar, der unter dem Motto Maskenball steht, hatten sie sich entsprechend in Schale geworfen. In dem Trubel und der Eigenwerbung vergaßen die Spalatiner aber auch den guten Zweck nicht. Erlöse aus den Aktionen gehen an die Partnerschule in Kenia. Auch Ares aus der 6b trommelte für sein persönliches Spendenprojekt: „Überall liegen noch alte D-Mark-Scheine und Münzen. Die sammeln wir, tauschen sie in Euro um und spenden sie“, erzählte er. Auf so eine Idee muss man erst mal kommen.

Adventskonzert als krönender Abschluss

Kurzum: Die Stunden vergingen wie im Flug. Auch der Nikolaus und sein Gegenstück „Krampus“ für die etwas unartigeren Kinder schauten vorbei und ernteten die Lacher. Krönender Abschluss war dann das gemeinsame Adventskonzert in der Aula mit allen Chören der Schule, einer eigene Lehrerformation und viel weihnachtlicher Musik. „Das war richtig schön und stimmungsvoll“, schwärmte Birgit Kriesche noch am Tag danach.

Firma schenkt interaktive Tafel

Sicher auch, weil das Gymnasium selbst zu den Beschenkten gehörte: Katja Veit, Geschäftsführerin der Hans Fuchs GmbH, übergab dem Spalatin-Gymansium eine interaktive Tafel für den Unterricht im Wert von 5000 Euro. „Das ist ein Teil unseres Weihnachtsbudgets und es ist hier sehr gut angelegtes Geld“, meinte Veit. Für die Schule kommt die moderne Technik wie gerufen. „Ohnehin läuft bei uns am Haus gerade ein Projekt zur schrittweisen Digitalisierung“, so die dankbare Schulleiterin.

Von Jörg Wolf

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