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Altenburg Ausstellung im Heimatmuseum vermittelt Besuchern die Artenvielfalt der Waldfrüchte
Region Altenburg Ausstellung im Heimatmuseum vermittelt Besuchern die Artenvielfalt der Waldfrüchte
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10:39 05.10.2011
Diese Luckaer Familie nutzt die Gelegenheit und bringt zur Pilzausstellung gleich einen ganze Korb voller selbstgesammelter Pilze zur Begutachtung mit.

"Insgesamt haben wir diesmal 231 verschiedene Arten zur Schau gestellt. Das sind zwar weniger, als in den vergangenen Jahren, doch die Artenvielfalt wird dadurch trotzdem deutlich", ist Löffler überzeugt.

Um den Besuchern dieses Angebot überhaupt machen zu können, waren Ende der vergangenen Woche gut ein Dutzend freiwillige Pilzsammler zwischen Leinawald, Kammerforst, Pahnaer Forst und den Bergbauhalden in der Umgebung unterwegs. "Dabei haben wird festgestellt, dass in diesem Jahr auf den Halden sehr viele essbare Arten wachsen, in den alten Wäldern hingegen wird man derzeit kaum fündig", so der Pilzkenner. Vor allem könne man auf den Halden jede Menge Birkenpilze und Rotkappen finden. Das ist allerdings auch erst seit Mitte September so, denn bis dahin habe man nicht von einem guten Pilzjahr sprechen können.

Dass es derzeit viele Schwammerl gibt, haben die Besucher bewiesen, die ihre gesammelten "Werke" gleich körbeweise zur Begutachtung mit ins Heimatmuseum brachten. "An beiden Tagen habe ich 28 Pilzberatungen durchgeführt", berichtet Löffler. Die Leute hatten diesmal aber keine giftigen Exemplare in ihren Körben, stellt er erleichtert fest.

Neben den vielen bekannten Arten, die den rund 150 Besucher gezeigt werden konnten, seien diesmal zwei Besonderheiten zu finden gewesen. "Beim Sammeln für die Ausstellung haben sie den seltenen Strubbelkopfröhrling und den gelben Spateling gefunden. Zuletzt habe ich einen Spateling 1968 bei einer Pilzausstellung gesehen, der ist in unserer Region sehr selten", so der Fachmann.

Die Besucher der Ausstellung kamen aus Leipzig, Zeulenroda, Altenburg, Deutzen oder Regis-Breitingen. Die wenigsten seien, so die Beobachtung von Löffler, aus Lucka gewesen. Mit Marko Jobst habe sogar ein angehender Pilzsachverständiger aus Regis-Breitingen den Luckaern beim Aufbau der Ausstellung unter die Arme gegriffen.

Ehe gestern alle weggeräumt und entsorgt wurden, hatte Löffler wie schon in den vergangenen Jahren vier Luckaer Grundschulklassen durchs Heimatmuseum geführt. Dabei vermittelte er den Mädchen und Jungen so einiges, was man über Pilze, die in der freien Natur wachsen, wissen muss. Das Interesse der Schüler sei dabei recht unterschiedlich. Deshalb wolle man sich für das nächste Jahr etwas anderes einfallen lassen. Denn den Kindern mache es bestimmt mehr Spaß, wenn sie die Pilze zusammen mit ihren Mitschülern, Eltern oder Großeltern im Wald selbst aufstöbern können. Doch Genaueres wollte Löffler noch nicht verraten.

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