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Altenburg Auszeichnungen zum Abschluss: DFB-Stützpunkt geht in die Sommerpause
Region Altenburg Auszeichnungen zum Abschluss: DFB-Stützpunkt geht in die Sommerpause
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21:24 05.07.2013

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Mit Max Salomon und Richard Schuhknecht erhielten zwei von ihnen Auszeichnungen. Während der eine zum Chemnitzer FC wechselt, schaffte es der andere in die Ostthüringen-Auswahl.

24 Jungen und fünf Mädchen der Geburtsjahre 2000 bis 2003 (E- und D-Junioren) begannen im August 2012 mit dem zweimal wöchentlich durchgeführten Training im DFB-Stützpunkt. "Das wird zusätzlich zum Vereinstraining durchgeführt und dient der weiteren individuellen Förderung, fernab von Erfolgs- und Zeitdruck", erklärt Bodo Horschig, der mit Matthias Wistuba das Talente-Zentrum in der Skatstadt leitet.

Der DFB-Stützpunkt Altenburg begann 2002 mit seiner Arbeit, die erfolgreich verlief. Als einer von insgesamt 18 Stützpunkten in Thüringen besteht der hiesige mit am längsten. Dagegen gab es anderswo viele Veränderungen. "Harald Haese, Rainer Grille und Gebhard Liesch leisteten seit der Stützpunktgründung eine immens wertvolle Arbeit, sie schieden später aus beruflichen oder Altersgründen aus", so Horschig weiter. Nicht wenige der geförderten Talente schafften in dieser Zeit den Sprung in die nächste Leistungsebene des DFB, auf sportbetonte Schulen nach Jena, Erfurt, Chemnitz oder ins Nachwuchszentrum von RB Leipzig beziehungsweise später in Auswahl-, Verbandsliga-, Landesklasse- und Kreisligateams.

Max Salomon (Jahrgang 2001) und Richard Schuhknecht (2002/beide ZFC Meuselwitz) entwickelten sich in den letzten beiden Jahren sehr stark. Der Lohn: Salomon wechselt mit Beginn des neuen Schuljahres zum Chemnitzer FC, wird dort eine Schule mit Sportprofil besuchen. Schuhknecht wurde in die Ostthüringen-Auswahl berufen. Beide Talente erfuhren zum Abschluss eine Ehrung durch die Stützpunkttrainer.

Die im Stützpunkt trainierenden Kicker kommen aus dem gesamten Altenburger Land. Unter anderem vom ZFC, vom SV Schmölln, vom SSV Nöbdenitz, von Lok Altenburg oder vom ASV Wintersdorf. Zwei Sichtungen müssen sich die Talente im Verlauf eines Jahres - im Herbst der Ostthüringer und im Frühjahr der landesbezogenen - unterziehen. "Da stehen sportmotorische, Schnelligkeits- und Balltests auf dem Plan und das unter fachlicher Aufsicht des DFB", sagt Wistuba. "In einer Datenbank erfasst, werden die Ergebnisse von Unis in Heidelberg und Tübingen ausgewertet."

Aber auch Horschig und Wistuba selbst halten sich mit 20 Trainingseinheiten im Jahr fit, bilden sich auch in der Theorie weiter. Das neue Trainingsjahr beginnt am 26. August um 16.30 Uhr in der Skatbank-Arena. Interessenten (Jahrgang 2004) können sich dann vorstellen und ein vierwöchiges Probetraining absolvieren.

Wolfgang Wukasch

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