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Altenburg Bachquelle und Milchstraße
Region Altenburg Bachquelle und Milchstraße
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20:51 06.08.2013

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Auslöser war das Sommerfest der Bürgerbewegung in der Gartenanlage.

Ganz nach dem Motto "Gartenarbeit hält gesund und macht fit", frei nach Moritz Schreber, traf sich kürzlich die Bürgerbewegung Pro Altenburg zu ihrem diesjährigen Sommerfest im Gartenpark Südost.

Zwar haben die Anwesenden nicht Spaten und Hacke geschwungen, was den Kleingärtnern sicher gefallen hätte, aber beim Genießen der Idylle wurden aktuelle politische und städtische Themen ausgewertet und für die Arbeit der Fraktion besprochen, so Pro-Altenburg-Sprecher Tom Hornig.

Zentrales Gesprächsthema war dabei der Gartenpark selbst, der aus den fünf Gartenvereinen Ost, Heinrich Heine, Glück auf, Morgensonne und Bergmannsfreund besteht. Damit sind 650 Gärten auf 22 Hektar zusammengefasst, wobei jeder Verein seine Selbstständigkeit behält, aber die gesamte Fläche auf Initiative des Regionalverbandes gemeinsam zu einem Gartenpark weiterentwickelt wird.

Die Mitglieder von Pro Altenburg ließen sich Errungenschaften wie beispielsweise neu eingebaute Wege, eine Streuobstwiese, einen Kräutergarten und ausgeholzte Freiflächen zeigen. Aber auch Probleme wurden sichtbar, so sollte das häufige zu schnelle Befahren der Vereinswege künftig durch Fahrschwellen gebremst werden.

Zu den eigenen Ideen von Pro Altenburg gehört die Aufwertung der Jüdenbachquelle. Immerhin sei Altenburg durch diesen Quell direkt mit der Nordsee in rund 600 Kilometern Entfernung verbunden, heißt es in der Pressemitteilung. Die Vorschläge reichten von der Einrichtung eines Schülerprojektes beispielsweise mit der Erich-Mäder-Schule über die weitere Offenlegung des fließenden Gewässers bis hin zur Installation eines Wasserspiels.

Das Anlegen eines Gesundheitswegs und das Aufstellen von Anschauungstafeln zur Entwicklung von Auenlandschaften, die sich am Verlanden der ehemaligen Fischteiche besonders gut beobachten lassen, waren weitere Ideen aus der Runde.

Schließlich sorgte zu später Stunde der Blick in den funkelnden Sternenhimmel samt Milchstraße für eine weitere Anregung: Gerade die nicht beleuchteten Gartenanlagen stellen einige der wenigen Möglichkeiten für Städter dar, unseren Kindern dieses Naturschauspiel zu zeigen und zu erklären, sodass ein astronomischer Beobachtungspunkt im Gartenpark eine gelungene Ergänzung wäre, meinte Tom Hornig.

"Die Mitglieder von Pro Altenburg waren sich einig, dass die Kleingartenkultur in Altenburg erhalten werden muss. Zusammenarbeit wie im Gartenpark Südost ist eine effektive Möglichkeit, wobei weitere Hilfe natürlich von Nöten ist", schätzte Pro-Altenburg-Chef Peter Müller ein. Für die Fraktionsarbeit im Stadtrat bedeute dies, offen für die Kleingärtner, ihre Sorgen und Wünsche zu sein und sie zu unterstützen, wo Pro Altenburg die Gelegenheit dazu habe, versprach Müller.

Günter Neumann

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