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Bad Salzunger meistern den Thüringenweg - "Wunderbares Erlebnis"

Bad Salzunger meistern den Thüringenweg - "Wunderbares Erlebnis"

Altenburg(C.B.). Nach 410 Kilometern Thüringenweg erreichten 15 Wanderer am Sonntag pünktlich um 16 Uhr den Altenburger Bahnhof. Die gut gelaunte Gruppe aus Bad Salzungen unter Führung von Manfred Krause hatte sich für das Projekt Thüringenwanderweg über fünf Jahre Zeit genommen.

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Der Altenburger Bahnhof ist für die Wanderer aus Südthüringen der Endpunkt ihrer Tour durch den Freistaat.

(C.B.). Nach 410 Kilometern Thüringenweg erreichten 15 Wanderer am Sonntag pünktlich um 16 Uhr den Altenburger Bahnhof. Die gut gelaunte Gruppe aus Bad Salzungen unter Führung von Manfred Krause hatte sich für das Projekt Thüringenwanderweg über fünf Jahre Zeit genommen.

 

In manchen Jahren zweimal, mindestens jedoch einmal jährlich traf man sich, um entlang des Thüringenwanderwegs Städte, Dörfer und Landschaften kennenzulernen. "Wir haben so viel entdeckt, und können nur immer wieder staunen, wie schön unser Land ist, wenn man sich Zeit für die verborgenen Winkel nimmt", so eine Wanderfreundin begeistert.

Man setzte für ein Wochenende am Ziel des vergangenen Jahres wieder ein, um weiter der durch einen blauen Markierungspunkt gekennzeichneten Route gen Osten zu folgen. Ganz einfach sei das nicht gewesen. "Die Jagd nach dem blauen Punkt war zwar am Ende immer erfolgreich, aber so mancher Umweg konnte nicht vermieden werden, wenn die Streckenmarkierung zweideutig oder fehlend war."

"So haben wir de facto sicherlich ein paar Meter mehr gemacht, als die vorgesehenen 410 Kilometer", schmunzelt Manfred Krause, der mit seiner Frau seit Jahren die Touren organisiert. Es sei ein wunderbares Erlebnis gewesen, das mit einem besonders gelungenen Wandertag von Schmölln nach Altenburg seinen Abschluss gefunden habe.

In Begleitung der Altenburger Tourismus-Chefin Christine Büring wanderte die Gruppe auf den Spuren der Via Imperii von Mockern nach Altenburg und erhielt auf ihrem Weg zum Bahnhof noch eine Stadtführung. Eigentlich verläuft der 1995 geplante Weg von Paditz kommend über die Münsaer Straße und den Schlosspark zum Bahnhof nicht durch die Altstadt. Hier müsse die Strecke angepasst werden, waren sich Wanderer und Touristikerin einig. Der herrliche Blick von der Paditzer Straße und wenig später vom Großen Teich entschädigt für müde Füße. Und die Stadt sei eine echte Überraschung gewesen, sodass man Bürings Einladung für einen gesonderten, ausführlichen Ausflug gerne folgen wird.

Am Bahnhof wurde die Gruppe von einem Vertreter des Thüringer Wandervereins in Empfang genommen. Mit der Goldenen Ehrennadel des Thüringer Wandervereins wurden die Teilnehmer ausgezeichnet, die die gesamten 410 Kilometer mitgelaufen waren. Eine silberne Ehrennadel gab es für 370 mitgewanderte Kilometer.

Der Thüringenweg ist ein Kleinod, das es touristisch mehr zu fördern gilt, so die Touristikerin. Der Weg soll noch etwas verlegt werden, um eine optimale Streckenführung zu gewährleisten. Der Fremdenverkehrsverband hat dem Thüringer Wanderverein bereits vorgeschlagen, von Altenburg kommend bis Maltis den Pilgerweg an der Via Imperii und von Schmölln bis Burg Posterstein den Sprotte-Erlebnis-Pfad zu nutzen. Von Maltis ist eine Querung über Bornshain und Taupadel nach Schmölln vorgesehen.

So werden die Wanderer vor allem auf ländlichen Wegen und durch Wald- und Feldgebiete geführt. Die Städte Schmölln und Altenburg werden durchquert und bieten mit ihren Hotels und Gaststätten auch die notwendige Infrastruktur für einen unvergesslichen Aufenthalt.

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