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Badevergnügen soll deutlich teurer werden

Badevergnügen soll deutlich teurer werden

Das Schwimmvergnügen in der kalten Jahreszeit wird für Wasserfreunde in und um Altenburg deutlich teurer. Der Stadtrat soll am Donnerstag neue Eintrittspreise für die Altenburger Schwimmhalle beschließen.

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So wird's gemacht: Michael Rothe und Stefanie Warkus vom Verein Aqua Fun Wintersdorf bringen im Altenburger Hallenbad Anna und Nelly (vorn, v.l.) sowie Lennart und Julia (hinten, v.l.) das Schwimmen bei.

Quelle: Mario Jahn

Die Zwei-Stunden-Tickets werden demnächst zwischen 33 und 66 Prozent mehr kosten.

 

Von Günter Neumann

 

Vorausgesetzt, die Stadträte stimmen zu, verteuert sich die Zwei-Stunden-Einzelkarte für Erwachsene von drei auf vier Euro und das für Azubis, Studenten, Schwerbehinderte und Arbeitslose geltende ermäßigte Ticket von zwei auf drei Euro. Schüler zahlen künftig 2,50 statt wie bisher nur 1,50 Euro. Das bedeutet eine Preissteigerung von 33 beziehungsweise 50 und sogar 66 Prozent. Lediglich für Inhaber des Altenburger Sozialpasses bleibt der Eintritt mit 1,50 Euro gleich. Die neue Satzung soll am Tage nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung in Kraft treten - es gibt also kein genaues Datum. Nächstes Jahr ist ebenso möglich wie noch vor Weihnachten.

 

Rund 25 000 Euro Mehreinnahmen verspricht sich Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) von der Gebührenerhöhung. Die neue "Bädergebührenbenutzungssatzung", so die korrekte Bezeichnung, soll erklärtermaßen einen Beitrag leisten, um das seit Jahren bestehende Haushaltsdefizit bei der Unterhaltung der Bäder zu verringern.

 

Das dürfte allerdings nur in bescheidenem Ausmaß gelingen. Seit Langem liegt der jährliche Zuschuss für die Bäder über 300 000 Euro, und auch für 2014 prognostiziert die Verwaltung in ihrer Beschlussvorlage für den Stadtrat lediglich eine Reduzierung des städtischen Beitrags um 1720 Euro. Denn parallel zur Gebührenerhöhung ist auch mit weiter steigenden Tarifen für die Mitarbeiter und immer höheren Energiekosten zu rechnen.

 

Zwei kleine Trostpflaster gibt es für die Schwimmfreunde dennoch: Die Gebührenerhöhung betrifft nicht die Eintrittspreise im Freibad. Und vergleichsweise preiswerter als das Schmöllner Tatami bleibt die beliebte Altenburger Einrichtung immer noch.

Günter Neumann

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