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Bäume weg in Rousseoustraße?

Bäume weg in Rousseoustraße?

Nach 2010 dürfen die Bewohner der Rousseaustraße in Altenburg bereits zum zweiten Mal entscheiden, was mit dem Grün vor ihrer Haustür werden soll. Denn in jüngster Zeit mehren sich im Rathaus die Beschwerden, dass vor allem im Bereich von der Spinozastraße bis zur Erich-Mäder-Straße Bäume am Straßenrand kein Licht zumindest in einige Wohnungen lassen und andere Probleme bereiten.

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Sind ihre Tage bereits gezählt? Die Anwohner sollen über das Wohl und Wehe der Bäume in der Rousseaustraße entscheiden.

Quelle: Mario Jahn

Deshalb läuft derzeit eine erneute Befragung. Die Anwohner und Eigentümer - soweit bekannt beziehungsweise zu erreichen - des betroffenen Bereichs haben einen Brief von Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) enthalten. Darin werden sowohl das Problem geschildert als auch die Lösungsmöglichkeiten beschrieben. Die Adressaten der Befragung sind aufgerufen, sich bis zum 14. August zu äußern.

 

Es gibt vier Varianten. Erstens: Die Bäume bleiben bestehen, und auf Kronenschnitte wird weitgehend verzichtet. Das würde zwar den Alleecharakter erhalten, zugleich aber deutliche Einschränkungen mit sich bringen wie beispielsweise beim Fahr- und Fußgängerverkehr, beim Parken oder bei der Straßenreinigung. Zweitens: regelmäßiger Rückschnitt der Bäume. Das erhalte sie zwar vorerst, doch Kugelahorn würde die ohnehin teuren Pflegeschnitte nicht gut vertragen. Schnitte nur auf der Straßenseiten seien aus ästhetischen Gründen abzulehnen, heißt es. Drittens: die partielle Entnahme von Bäumen, die die Allee zwar weitgehend erhalte, aber zusätzliche Entsiegelungen und neue Grundstückseingänge notwendig mache. Viertens: die komplette Entnahme der Bäume. Dann sind zwar alle Probleme und Einschränkung weg, aber auch alles Grün.

 

Mit der Auswertung der Befragung will der OB im September in den Bauausschuss des Stadtrats gehen und die Abgeordneten eine Entscheidung treffen lassen.

 

Bereits im Jahr 2010 wurde ausführlich über die Probleme mit den Bäumen in der Rousseaustraße diskutiert. Damals gab es nicht nur eine Bürgerbefragung, sondern auch eine Einwohnerversammlung. Die Mehrheit entschied sich fürs Fällen der Bäume. Sie wurden im Bereich von der Darwinstraße zur Spinozastraße entfernt sowie der Gehweg instand gesetzt. Doch für weitere Fällungen war kein Geld in der Kasse. Da die letzte Befragung aber mittlerweile fünf Jahre zurückliegt, entschied sich der OB dafür, ein neues Votum einzuholen.

 

Für ihn ist der Standort für Kugel-ahorn in der Rousseaustraße ohnehin nicht nachhaltig. Denn die Pflanzentaschen seien viel zu klein, und es müsse das gesetzlich vorgeschriebene Lichtraumprofil eingehalten werden.

Ellen Paul

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