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Altenburg Bahnhof Altenburg: Aufzug fährt wieder, Schnee macht Treppe zu Sicherheitsrisiko
Region Altenburg Bahnhof Altenburg: Aufzug fährt wieder, Schnee macht Treppe zu Sicherheitsrisiko
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12:59 19.02.2018
Der Aufzug am Altenburger Bahnhof funktioniert wieder. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Die gute Nachricht zuerst: Der Aufzug an der Fußgängerbrücke am Altenburger Bahnhof funktioniert wieder. Wie Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) mitteilte, wurde dieser diese Woche repariert und ist seit Donnerstag wieder in Betrieb. Zuvor war er offenbar von Vandalen kaputt gemacht worden und stand still. „Wir haben unseren Job gemacht“, sagte Wolf angesichts des fahrenden Aufzugs sowie der Treppe zum Taxi-Stand und des städtischen Tunnel-Teils, die man nach einem OVZ-Bericht über skandalöse Zustände am Bahnhof gereinigt hatte. „Den Graffiti werden wir uns im Frühjahr widmen.“

Auch die Deutsche Bahn (DB) hatte den Bahnhof nach dem Bericht reinigen lassen, ließ andere Missstände aber unangetastet. Allerdings gibt es nun ein weiteres Problem. Denn die Treppe am Haupteingang ist seit dem Schneefall nicht geräumt worden. Dadurch ist sie inzwischen höllisch glatt. Die Folge: Für Fahrgäste wird der Weg zum Zug zum Eiertanz und Sicherheitsrisiko. Zumal der Schnee am Rand der Treppe, wo sich das Geländer befindet, am höchsten ist und diesen Teil unbegehbar macht.

„Ich bin dort ausgerutscht“, schrieb Andrea Mähler dazu und war nicht die einzige. „Zum Glück passierte nix Schlimmes. Aber es muss auch nicht erst etwas passieren. Gerade Treppen vor öffentlichen Gebäuden sollten ordentlich von Schnee und Eis beräumt werden. „Wer ist hierfür verantwortlich?“ Die Antwort der Altenburg Stadtverwaltung: die Bahn. Diese wiederum ließ eine OVZ-Anfrage zum Thema unbeantwortet. Offenbar sieht man hier weder Gesprächs-, noch Handlungsbedarf.

Ähnliches gilt für die Figuren über dem Haupteingang. Aufgrund abgebrochener Teile müssten diese saniert werden. Um zu vermeiden, dass Passanten durch herabfallende Teile getroffen werden, sind die 2,50 Meter hohen Figuren seit knapp zwei Jahren mit grünen Netzen bedeckt. Die rechte steckt nun aber den Kopf heraus. „Die Sicherungsmaßnahmen mittels Netzen werden unsererseits regelmäßig kontrolliert und haben sich bisher als ausreichend erwiesen“, teilt die DB dazu mit.

Auf die Frage, ob der zunehmend verwahrlosende Zustand des Bahnhofs mit dem geplanten Verkauf desselben zu tun habe, wich man aus und antwortete: „Die Verkaufsabsicht bezieht sich lediglich auf das Empfangsgebäude. Uns ist daran gelegen, die Reinigungsqualität sowie den Zustand der Verkehrsstation stetig zu verbessern.“

Von Thomas Haegeler

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