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Altenburg Barack Obama steht bei den Menschen im Altenburger Land hoch im Kurs
Region Altenburg Barack Obama steht bei den Menschen im Altenburger Land hoch im Kurs
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19:11 07.11.2012

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Herbert Werner, Geschäftsführer der Eisengießerei Meuselwitz Guss, sieht in Obamas Wiederwahl ein positives Zeichen für die Wirtschaft: "Die Finanzmärkte und die internationalen Politiker können gut mit Obama umgehen, das wird Konstanz bringen." Doch vieles werde auch vom Verhalten der Republikaner abhängen, die die Wahl verloren haben. "Die Republikaner müssen nun ihre Blockadehaltung aufgeben, damit sie bei den nächsten Wahlen überhaupt noch eine Chance haben werden", so Werner. Auch für sein eigenes Unternehmen schaut er positiv auf die nächsten vier Jahre. "Obama hat sich für die Autoindustrie und für die grüne Energie eingesetzt. Dass kommt uns entgegen."

Michaele Sojka (Linke), Landrätin des Altenburger Landes, begrüßt die Wiederwahl des Demokraten: "Ich bin erleichtert, dass Obama es noch einmal geschafft hat. Das macht Hoffnung auf einen baldigen Abzug aus Afghanistan." In der amerikanischen Außenpolitik würde so die Beständigkeit gewahrt bleiben. Weiterhin hofft sie, dass Obama die amerikanischen Haushaltsprobleme in den Griff bekommt. Allerdings liege es nun an ihm, seine alten Wahlversprechen auch einzulösen. "Er konnte in den vergangenen vier Jahren viele seiner Pläne, zum Beispiel im Gesundheitsbereich, noch nicht in die Tat umsetzen. Ich hoffe, dass sich das nun ändern wird", so Sojka.

Ob der Republikaner Mitt Romney womöglich eine bessere Wahl für das Land gewesen wäre, wolle er nicht einschätzen, hielt sich Hubert Wolf, Vorstandsvorsitzender der Bluechip Computer AG in Meuselwitz, mit einem Kommentar zum den Ausgang der Präsidentenwahl zurück. "Wir können aus unserer europäischen Lage heraus gar nicht entscheiden, was für das Land gut oder schlecht ist, die Amerikaner haben nun mal eine ganz andere Mentalität, zum Beispiel was den Freiheitsgedanken angeht. Ein Urteil darüber wäre anmaßend."

Auch die Menschen auch abseits von Politik und Wirtschaft haben die Wahlen beobachtet und begrüßen die Wiederwahl des Amtsinhabers. "Ich glaube, Obama ist ein besserer Präsident als Mitt Romney", erklärt Matthias Scheibner. Obama sei als Außenpolitiker fähiger als der Republikaner. "Ich denke, dass Obama eher dazu in der Lage ist, die Krisengebiete in der Welt zu beruhigen", so der 41-jährige Starkenberger.

Tina Hermann aus Lödla hat sich nur nebenher über die Wahl informiert. Bei der frischgebackenen Mutter stehen meistens andere Dinge im Vordergrund. Aber auch sie hält die zweite Amtszeit für Barack Obama für gerechtfertigt. "Ich habe ihn mir bei seiner ersten Wahl vor vier Jahren oft angeschaut", so die 30-Jährige. Dabei stand aber nicht immer die Politik im Vordergrund. "Das hatte auch etwas mit den vielen Hollywood-Berühmtheiten zu tun, die sich damals für ihn eingesetzt haben." Fotos: Mario Jahn

Umfrage: Florian Theis

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