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Altenburg Basketballer machen Oberliga-Aufstieg vorzeitig perfekt
Region Altenburg Basketballer machen Oberliga-Aufstieg vorzeitig perfekt
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20:37 25.02.2015

Der Gegner hatte die Partie kurzfristig abgesagt, da die Mannschaft zu wenig Spieler hatte. Ein Ausweichtermin konnte im fortgeschrittenen Stadium der laufenden Saison nicht mehr gefunden werden. Damit bleiben die Skatstädter mit nur einer Niederlage bei nunmehr acht Siegen unangefochten an der Tabellenspitze.

Aufgrund der direkten Vergleiche mit anderen Teams ist die Mannschaft um Trainer Ronny Funke nun jedoch nicht mehr von Platz eins zu verdrängen und feiert somit unabhängig vom Ergebnis des letzten Spiels in Apolda am 8. März den Aufstieg in die Thüringer Oberliga. Nach über zehn Jahren kehrt Altenburg damit wieder in Thüringens höchste Spielklasse zurück. Spieler und Trainer hoffen nun in zwei Wochen auf reiselustige Zuschauer, die das Team begleiten, um den Aufstieg in Apolda mit der Siegerehrung durch den Verband zu feiern. Das Spiel beginnt um 15 Uhr in der Werner-Seelenbinder-Halle.

Keinen Grund zu feiern hatten die Mädels des Altenburger BC. Denn das Team von Trainer Patrick Quaas unterlag den Ladybaskets Jena mit 24:91 (11:45). Damit konnten die Skatstädterinnen den positiven Trend der vergangenen Wochen in Jena nicht halten. Dort traf man auf die stärkste Thüringer Mannschaft im weiblichen Bereich. Die Favoritenrolle war also bereits vor der Partie verteilt.

Vor dem Spiel hatten die Trainer vor allem gute Verteidigungsarbeit gefordert. Würfe aus der Halbdistanz sollten verhindert, zumindest aber erschwert werden. Die Zonenverteidigung wurde breiter aufgestellt und sollte durch viel Bewegung die Jenaer Halbfeldangriffe stören. Der Aufwand lohnte sich. Die Gastgeber hatten Probleme, ihre Systeme durchzuspielen und zu freien Würfen zu kommen.

Anders lief es im Altenburger Angriffsspiel. In der Offensive der Gäste lief im gesamten Spiel nicht viel zusammen. Die Pressverteidigung Jenas hatte man noch gut durch gestellte Blöcke umspielt, doch an der gegnerischen Dreipunktelinie kamen die Skatstädterinnen ins Stocken. Es fehlten jegliche Ideen, die sie noch in den vergangenen Spielen auszeichneten.

Folge waren viele Fehlpässe. Jena stellte sich schnell darauf ein, machte die Passwege dicht und verlegte sich vor allem auf Schnellangriffe. Die meisten ihrer Punkte erzielten sie auf diesem einfachen Weg. In keinem Viertel konnten die Altenburgerinnen ihre Fehler gänzlich abstellen, so dass die Niederlage am Ende deutlicher wurde als nötig. Die Trainer haben das Fazit der Partie schnell gezogen.

Die wichtigsten Aufgaben für die nächsten Wochen sind, die eigenen Halbfeldangriffe zu stärken, vor allem aber das verlorene Selbstbewusstsein wiederzufinden. Am 7. März reist die Mannschaft um die Trainer Patrick Quaas und Kathy Träger nach Erfurt. Auch dort wartet eine schwere Aufgabe.

René Reichwagen

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