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Basketballer verpassen Pokal-Überraschung

Basketballer verpassen Pokal-Überraschung

Die Basketballer des Altenburger BC sind am Sonntag nach einer sehr guten Leistung nicht unerwartet aus dem Landespokal ausgeschieden. Es war dennoch der erwünschte positive Jahresabschluss für den Landesliga-Dritten aus der Skatstadt.

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Zweiter Versuch

Auch vom USV Jena kaum zu halten: Altenburgs Top-Scorer Markus Valta. Doch auch seine 15 Punkte reichen nicht.

Quelle: Mario Jahn

Denn der Gegner war immerhin Oberliga-Spitzenreiter USV Jena, die in der Liga seit über zwei Jahren kein einziges Spiel mehr verloren haben. Umso erfreulicher war für den Altenburger Trainer Ronny Funke am Ende die Leistung seines Teams. Das deutliche 65:95 (33:52) spiegelte allerdings nicht den gesamten Spielverlauf wider.

 

Der Favorit startete standesgemäß. Der erste Wurf von jenseits der Dreipunktelinie saß sofort. Altenburg antwortete durch Hans-Peter Heinig. Auch der zweite Dreier Jenas war drin. Die Gastgeber ließen sich jedoch nicht beirren und punkteten ihrerseits durch André Pohle und Markus Valta (6:10, 4.). Die Gäste blieben druckvoll in der Offensive. Präzises schnelles Passspiel ermöglichte immer wieder frei stehende Mitspieler. Mit einer unglaublichen Trefferquote wuchs die Führung schnell an (10:21, 7.). Doch erneut meldeten sich die Hausherren zurück. Enrico Iser machte vier schnelle Punkte hintereinander, ehe die Jenaer den alten Abstand zum Ende des Viertels wiederherstellten (16:27).

 

Die ersten Minuten des zweiten Spielabschnitts liefen nicht nach Plan für Altenburg. Offensiv ging das Glück verloren. Jena zog in der Verteidigung etwas an. Die Folge war ein 13:0-Lauf der Gäste zum 16:40. Mitte des Viertels wachten die Skatstädter wieder auf. Talent Tobias Lohse kam durch guten Zug zum Korb ebenso zu Punkten wie erneut Heinig und später Lars Peter. Der Rückstand blieb aber vorerst bei 20 Zählern. Mit einem sehenswerten Dreier Valtas kurz vor der Halbzeit zeigte man dem Favoriten aber, dass man sich auch bei einem solchen Rückstand noch nicht geschlagen geben wollte (33:52).

 

Halbzeit zwei begann ausgeglichen. Bei Altenburg bewies Ronny Leu, dass er mit seiner Schnelligkeit nicht zu stoppen war. Die ersten fünf Punkte gingen auf sein Konto. Jena hielt seine Führung zunächst noch konstant. Es folgte die beste Phase der Gastgeber. Bei den Gästen fand nicht mehr jeder Versuch sein Ziel. Altenburg zeigte im Rebound eine gute Teamleistung. Leon Schubert, Lars Peter und André Pohle sicherten sich viele Abpraller. Offensiv schaltete sich jetzt auch Markus Gröner ein, der eine gebrauchte erste Hälfte erwischte. Ein 11:0 innerhalb von drei Minuten stellte die Partie fast auf dem Kopf. Plötzlich waren es nur noch zehn Punkte Rückstand - ein Wimpernschlag im Basketball (48:58, 25.). Doch eine Auszeit und ein weiterer Dreier Jenas beendeten den Lauf. Bis zum Ende der Spielperiode bauten sie ihre Führung wieder aus (50:70).

 

Zu Beginn des letzten Viertels wurde auch den knapp 50 Zuschauern in der Wenzelhalle klar, dass die große Pokalüberraschung ausbleiben würde. Dennoch kämpften die Altenburger unerbittlich weiter. Bestes Beispiel war Heinig, der sich immer wieder in jeden Ball warf. Nachlassende Konzentration und Kondition führten auf beiden Seiten nun zu mehr Fouls. Die Unparteiischen hatten, wenn auch nicht in jeder Situation, die überaus faire Partie größtenteils im Griff. Die Zuschauer bekamen noch ein paar gute Angriffe zu sehen. Jena blieb unermüdlich und schraubte das Ergebnis am Ende auf fast 100 Punkte. Altenburg aber hielt mit Kampf und Leidenschaft dagegen. Mit solch einer Leistung können die Schützlinge um Trainer Funke mit viel Selbstvertrauen in die Rückrunde gehen.

 

ABC: Valta (15), Leu (12), Pohle (11), Iser (8), Heinig (8), Gröner (5), Peter (4), Lohse (2), Doyé, Schubert.

René Reichwagen

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