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Altenburg Bauarbeiter müssen hoch hinaus
Region Altenburg Bauarbeiter müssen hoch hinaus
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18:40 12.03.2015
Mit Hilfe eines Krans werden meterhohe Gerüstteile in luftige Höhen befördert. Quelle: Ronny Seifarth

Im Laufe der nächsten Tage soll der Turm komplett eingerüstet sein, um ihn sanieren zu können, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Das anspruchsvolle Vorhaben in luftiger Höhe zeige, dass das Gesamtprojekt gut vorangekommen sei, denn die Erneuerung des Turms der Schlosskirche konnte erst beginnen, nachdem der Großteil des Hauptdachs statisch-konstruktiv instand gesetzt wurde.

Die Instandsetzung der Dächer der Schlosskirche sowie der des angrenzenden Fouriergebäudes ist eine wahre Mammutaufgabe. Die aufwendigen Arbeiten hatten im Sommer 2013 begonnen (die OVZ berichtete). Zu dem Millionenprojekt gehören überdies Maßnahmen zur statisch-konstruktiven Instandsetzung von Innenbauteilen der Schlosskirche und die Sanierung des Treppenturms im Schlosshof. Inzwischen sind die Arbeiten am südlichen Treppenturm der Schlosskirche beendet worden, das Gerüst an diesem Gebäudeteil wird in den nächsten Tagen teilweise abgebaut, heißt es weiter.

Der größte Teil des Hauptdachs der Kirche ist ebenfalls instand gesetzt, es fehlt noch die Dachdeckung. Insgesamt benötigen die Dachdecker Schieferplatten für rund 1500 Quadratmeter. Zum Vergleich: Die Fläche der ebenfalls mit Schiefer gedeckten vier Dächer des Marstalls summierte sich auf rund 2740 Quadratmeter. Lediglich der besonders sensible Bereich über der wertvollen Trost-Orgel muss noch instand gesetzt werden. Das kostbare Instrument ist bis zum Abschluss der Arbeiten durch eine Spezialkonstruktion geschützt.

Sobald der Turm eingerüstet ist, beginnen dort die Arbeiten. "Gespannt sind die Bauleute schon darauf, was sich in der goldenen Kugel befindet, die unterhalb der Wetterfahne angebracht ist", so Pressesprecher Christian Bettels.

In den kommenden Monaten wird auf der Großbaustelle reger Betrieb herrschen. Der Zeitplan sieht vor, dass die Arbeiten bis zum Jahresende geschafft sein werden, so dass die Schlosskirche im nächsten Jahr wieder in den Museumsbetrieb integriert werden kann. Die Kosten für die Arbeiten summieren sich auf rund drei Millionen Euro. 2,5 Millionen Euro sind Fördermittel. ovz

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