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Baubeginn hängt von Vergabe des Auftrags durch den Stadtrat ab

Anschluss ans Klärwerk Meuselwitz Baubeginn hängt von Vergabe des Auftrags durch den Stadtrat ab

Mehrfach verschieben mussten die Stadtwerke Schnaudertal die Investitionen für den Anschluss von Schnauderhainichen ans Klärwerk. In diesem Jahr soll es aber nun endlich mit dem ersten von drei Bauabschnitten des rund 1,7 Millionen Euro teuren Vorhabens losgehen. Der Fördermittelbescheid von rund 87 000 Euro für den ersten Teilabschnitt liegt vor. Die Ausschreibung für die Bauarbeiten war bereits im vergangenen Jahr erfolgt.

Sorgen für sauberes Nutzwasser: Städtische Klärwerke

Quelle: Archiv

Meuselwitz. Mehrfach verschieben mussten die Stadtwerke Schnaudertal die Investitionen für den Anschluss von Schnauderhainichen ans Klärwerk. In diesem Jahr soll es aber nun endlich mit dem ersten von drei Bauabschnitten des rund 1,7 Millionen Euro teuren Vorhabens losgehen. Der Fördermittelbescheid von rund 87 000 Euro für den ersten Teilabschnitt liegt vor. Die Ausschreibung für die Bauarbeiten war bereits im vergangenen Jahr erfolgt.

Wenn es nach Thomas Reimann, Betriebsleiter des Eigenbetriebes, geht, könnte Anfang April Baubeginn sein. Dazu müsse allerdings der Stadtrat in seiner Sitzung Ende März den Auftrag dafür vergeben. Vorberaten hat dies bereits der Betriebsausschuss. „Wenn das nicht passiert, verzögert sich das Projekt weiter. Bei dem immer schlechter werdenden Zustand der über 100 Jahre alten Abwasserleitungen, die wir nicht mal mehr spülen können, besteht aber dringender Handlungsbedarf. Es besteht sogar die Gefahr, dass Abwasser ins Erdreich eindringt“, verdeutlicht die stellvertretende Betriebsleiterin Sylvana Geweniger-Hüfner die prekäre Situation. Die Arbeiten seien deshalb zwingend erforderlich, auch wenn die Stadt kein Geld habe, sich an der Erneuerung des Straßenbelags zu beteiligen.

Vorgesehen war, mit den dringenden Arbeiten noch im vergangenen Jahr zu beginnen. Weil die Fördergelder aber erst für September angekündigt waren, sollte lediglich das Pumpwerk gebaut werden (die OVZ berichtete). „Durch die Änderung der Fördermittelrichtlinie ist der zugesagte Zuwendungsbescheid allerdings erst vor wenigen Tagen bei uns eingegangen. Deshalb kann auch der Auftrag erst jetzt vergeben werden“, begründete Reimann die neuerliche Verzögerung. Die Änderung habe allerdings noch ganz andere Auswirkungen, so der Betriebsleiter. Wurde bisher der Einbau von Trennsystem gefördert, gewährt das Land nun nur noch Fördermittel für Schmutzwasserleitungen. Für die Stadtwerke bedeutet das wiederum höhere Kosten, denn es muss eine Extraleitung verlegt werden, über die das Regenwasser in die Schnauder fließt.

Wenn der Meuselwitzer Stadtrat Ende März den Auftrag für den ersten Teilabschnitt vergibt, dann werden zunächst eine Pumpstation rechts vor der Schnauderbrücke und Teile der Druckleitung in Richtung Ort gebaut. Im zweiten Bauabschnitt, der auch noch in diesem Jahr auf dem Plan steht, geht es von der Kreuzung Heukendorfer Weg/Straße der Einheit weiter bis Forstweg/Talstraße. Im restliche Ort wird dann im dritten Teilabschnitt gebaut. 2017 soll Schnauderhainichen komplett ans Klärwerk angeschlossen sein.

Die gleichzeitig laufende Erneuerung der Trinkwasserleitung finanzieren die Stadtwerke aus Eigenmitteln. Gerechnet wird hier mit Kosten in Höhe von 400 000 Euro.

Weil der Eigenbetrieb Stadtwerke Schnaudertal die Straßen in Schnau-
derhainichen lediglich in der Bereite des ausgehobenen Grabens erneuert, hegt der Betriebsleiter große Bedenken, was den Rest der Straßen betrifft. Der sei in einen so schlechten Zustand, dass es dazu kommen könnte, dass die Ränder wegbrechen.

„Das ist alles reine Spekulation. Wir sollten abwarten, welche Situation sich bei den Bauarbeiten ergibt“, sagt der Meuselwitz Bürgermeister Udo Pick (BfM) auf Nachfrage. „Der Eigenbetrieb sollte darauf achten, dass bei den Arbeiten vorsichtig mit den Straßen umgegangen wird. Denn die angespannte finanzielle Situation der Stadt, ist allen bekannt.“

Von Marlies Neumann

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