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Altenburg Baustart ein Jahr verspätet
Region Altenburg Baustart ein Jahr verspätet
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17:07 31.01.2014
Ein Zuhause für körperlich und geistig Schwerstbehinderte: Noch in diesem Jahr soll der DRK-Neubau fertig werden. Quelle: Mario Jahn

Ursprünglich war der Baubeginn auf Oktober 2012 angesetzt, vergangenes Jahr wurde dann im gleichen Monat begonnen. Nun wird sich auf knapp 1000 Quadratmetern der DRK-Neubau auf der Bergstraße/Gartenstraße erstrecken und als eine vollstationäre Einrichtung mit 16 Schlafzimmern sowie Aufenthaltsräumen ein Zuhause für geistig und körperlich Schwerstbehinderte sein. In der alten Fabrikantenvilla, die saniert wird, sollen zusätzlich acht teilstationäre Räume für Tagesaufenthalte entstehen.

"Im neuen Anbau kümmern sich Pflegedienste 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr um die Bewohner, während in der Etage mit dem teilstationären Areal die Schwerbeschädigten am Abend wieder nach Hause gebracht werden", sagt Ulf Müller, Vorstandsvorsitzender vom Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes. Um diese Vision Realität werden zu lassen, hatte der Freistaat Thüringen den Bau 2012 mit einer Finanzspritze von 850 000 Euro unterstützt. Die Summe von rund zwei Millionen Euro hat das DRK dann durch Kredite, die über die Betreibung des Heims refinanziert werden sollen, und Eigenmittel aufgebracht.

"Die Räume über dem Seniorenheim in der Albert-Schweitzer-Straße in Altenburg sind einfach zu klein geworden, da wollten wir etwas Neues aufbauen", erklärt Müller die Bauinitiative. Für die Verzögerung von einem Jahr hat der Vorstandschef eine plausible Erklärung. "Es gab eine Reihe von Problemen mit Ministerien, Raumgrößen, Finanzen und Funktionalitäten", erläutert der 50-Jährige. "Aufgrund verschiedener Meinungen musste erst einmal ein Konsens gefunden werden. Aber gut Ding will bekanntlich Weile haben."

Nachdem jegliche Diskrepanzen ausgeräumt wurden, hat das Deutsche Rote Kreuz nun im Oktober 2013 angefangen zu bauen. Der vollstationäre Bereich sei schon ausgebucht, teilt Müller mit, übrige Plätze könnten nur noch in Absprache mit Behörden geboten werden. "Es gibt aber noch Plätze im teilstationären Bereich", so Müller. Fertig werden soll das Gebäude Ende 2014, wenn laut Müller nicht noch steigende Preise dazwischen kämen.

Olivia Jasmin Czok

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