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Bedingung: Lok muss fahren

Bedingung: Lok muss fahren

Es wäre schön, wenn die Dampflok in den nächsten Jahren tatsächlich fahren würde. Doch weitere Mittel für deren Ingangsetzung wird es aus dem Regionalbudget nicht geben, stellte Landrätin Michaele Sojka (Linke) in aller Deutlicheit klar.

Daraus würde nur Geld für den Dampfkessel kommen.

 

Bei den rund 53 000 Euro, die noch ihr Vorgänger zugesagt hatte, seien von Anfang an Fehler gemacht worden. "Wir hätten als Landratsamt Eigentümer der Lok sein müssen, um die Instandsetzung des Kessels zu unterstützen, ohne gegen die Vergaberichtlinie zu verstoßen", stellte sie in einem OVZ-Gespräch erneut klar. Doch die gehört nun mal dem Kohlebahnverein.

 

Nach Gesprächen mit dem Landesverwaltungsamt (LVA) habe man einen Weg gefunden, um den Landkreis vor der Rückzahlung der bereits aus dem Regionalbudget geflossenen rund 50 000 Euro zu bewahren.

 

Um das Problem mit der Finanzierung der Kesselinstandsetzung abzuschließen, ist jetzt nochmals eine Summe von 38 000 Euro für den Kohlebahnverein im Regionalbudget reserviert worden, berichtete Sojka über den neuesten Stand.

 

Diese Entscheidung sei getroffen worden, nachdem es die Meuselwitzer Bürgermeisterin Barbara Golder (CDU) abgelehnt hatte, dass die Stadt Mittel aus dem Regionalbudget für die Lok beantragt und an den Kohlebahnverein weiterreicht.

 

"Wenn wir die Kuh vom Eis holen wollen, müssen wir allerdings eine juristisch saubere Lösung finden", so die Landrätin. Und die sei an die touristischen Erfolgsaussichten gebunden. "Die Dampflok der Kohlebahn muss in absehbarer Zeit fahren. Es reicht nicht, nur den Kessel fertigzustellen ", erklärte Ludger Boße, Fachdienstleiter Recht im Landratsamt. Um aber zunächst das fehlende Geld für den Kessel zu bekommen, müsse der Kohlebahnverein bis Anfang Februar ein stichhaltiges und tragfähiges Konzept vorlegen, das den Lenkungsbeirat für das Regionalbudget überzeugt. Denn der müsse die Gelder freigeben.

 

Es sei zwar das erklärte Ziel des Kreistages, die Kohlebahn zu unterstützen. Doch auch wenn sie ein touristischer Faktor im Altenburger Land ist, wird es keine finanzielle Unterstützung aus dem Kreishaushalt geben. Und wenn es nach ihr ginge, werde der Landkreis auch nicht Mitglied im Kohlebahnverein. Das würde bei anderen Vereinen nur Begehrlichkeiten wecken, so Sojka. Das letzte Wort habe hier der Kreistag, unter dessen Mitgliedern gibt es dazu bekanntlich unterschiedliche Auffassungen gibt.

Neumann, Marlies

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