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Altenburg Behandlungen von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und Erkrankungen des Plexus diskutiert
Region Altenburg Behandlungen von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und Erkrankungen des Plexus diskutiert
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16:51 12.10.2011
Bei Kindern mit einer geburtstraumatischen Plexus-brachialis-Parese haben Operationen bis zum ersten Lebensjahr gute Erfolgschancen. Quelle: Klinik

Wie es weiter heißt, stellte Dr. Albrecht Ohse vom Altenburger Krankenhaus im Rahmen der Veranstaltung Neues in der Diagnostik der CED vor. Professor Utz Settmacher vom Universitätsklinikum Jena referierte über die chirurgischen Möglichkeiten. Der Vortrag zum Thema Impfen von Dr. Niels Teich, Facharztpraxis für Gastroenterologie in Leipzig, und seine Empfehlungen stießen ebenfalls auf großes Interesse. Nach den Vorträgen nutzten die Patienten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und persönliche Erfahrungen zu diskutieren.

Am 1. Oktober war das Klinikum Altenburger Land dann Gastgeber für das diesjährige Jahrestreffen des Vereins Plexuskinder. Es wurde von 32 betroffenen Familien mit 66 Erwachsenen und 47 Kindern sowie Ärzten, Physiotherapeuten und Rechtsanwälten zur Begegnung und zum Austausch genutzt, so Ilka Schiwek, Mitarbeiterin Öffentlichkeitsarbeit im Klinikum Altenburger Land.

Parese bedeutet Lähmung. Bei Kindern mit einer sogenannten geburtstraumatischen Plexus-brachialis-Parese wurde das Nervengeflecht, das Schulter und Arm versorgt, bei der Geburt verletzt. Doch es gibt, so hat das Jahrestreffen des Plexuskinder-Vereins gezeigt, Möglichkeiten, diese frühzeitig zu behandeln. Manche Kinder genesen dann nahezu vollständig. Andere lernen mit der Bewegungseinschränkung des Armes umzugehen - nicht immer ohne Schwierigkeiten mit ihrer Umgebung, wie ältere Betroffene zu berichten wussten.

Zunächst sei es wichtig, dass Gynäkologen, Hebammen und Kinderärzte für diese eher selten auftretende Geburtsverletzung sensibilisiert sind, so die Presseerklärung. Denn verunsicherte Eltern brauchen klare Informationen zur Diagnose. Dann kann gezielt nach Behandlungsmöglichkeiten gesucht werden.

Etwa einer operativen Versorgung. Wie Dr. Jörg Bahm, erfahrener Spezialist auf dem Gebiet der Chirurgie und leitender Arzt im Franziskushospital Aachen, betonte, ist dabei entscheidend, dass eine Vorstellung beim Wiederherstellungschirurgen bereits mit drei Monaten, eine Operation zur Rekonstruktion der Nerven im ersten Lebensjahr erfolgt. Gleichzeitig, so unterstrich Mirjam Mahler, Vorsitzende des Vereins Plexuskinder, ist eine Frühförderung wichtig.

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