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Altenburg Bei Motor Altenburg macht sich Ernüchterung breit
Region Altenburg Bei Motor Altenburg macht sich Ernüchterung breit
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23:16 28.11.2011
Motor-Coach Harald Haese ist wegen der Leistung seiner Truppe leicht angesäuert. Hier nimmt er David Weiße vom Feld, der über seine Auswechslung nicht glücklich ist.

Motor zeigte einfach eine schwache Leistung in der Skatbankarena, da gibt es nicht viel zu beschönigen.

Zunächst schien das Ganze noch in geordneten Bahnen zu verlaufen, weil die Gäste abwartend begannen. Gehöriger Respekt vor Motors zweitem Tabellenplatz war unverkennbar. So gab es im ersten Abschnitt schon einige Chancen für die Gastgeber, in Führung zu gehen. In der sechsten Minute wurde René Eichelkraut im gegnerischen Strafraum freigespielt. Er umkurvte Tim Ackermann im Rudolstädter Kasten, war aber beim Abschluss zu unentschlossen, sodass zwei Abwehrspieler auf der Linie klären konnten. Schon zehn Minuten vor dem Wechsel war es, als Motor in Person von David Weiße noch einmal gefährlich wurde. Eher zufällig kam Toni Leutert im Gästestrafraum in Ballbesitz, flankte von rechts mustergültig vors Tor, doch Weißes Kopfball in Bedrängnis strich knapp am linken Pfosten vorbei ins Aus.

Zwischendurch hatten aber auch die Gäste bereits auf sich aufmerksam gemacht. Thomas Hurt zog aus 25 Metern beherzt ab, Jens Kolditz musste seine ganze Klasse zeigen, um den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte zu lenken. Ein anderes Mal war der Altenburger Keeper schon ausgespielt, doch der zuverlässige Kai Müller rettete vor der Linie.

Nach dem Wechsel traten die momentanen Altenburger Schwächen noch deutlicher zutage. Von zwingendem Angriffsspiel konnte man nicht sprechen, und die Abwehr offenbarte nicht für möglich gehaltene Löcher. Bestes Beispiel dafür war das 0:1 in der 65. Minute, als Kolditz innerhalb kürzester Zeit zweimal gegen frei stehende Stürmer alleingelassen wurde. Beim ersten Mal konnte er noch klären, beim zweiten Mal rettete erneut Müller auf der Linie. Doch gegen den Nachschuss von René Rudolph aus 15 Metern war kein Kraut gewachsen.

Danach verlegten sich die Gäste aufs Kontern, taten dies durchaus gefährlich. Motor konnte, wie schon in einigen Heimspielen dieser Saison, nicht den nötigen Druck aufbauen, um die Rudolstädter ernsthaft zu beeindrucken. Reichels 22-Meter-Freistoß aufs kurze Eck (81.) und Dennhardts plötzlicher Ballbesitz am Fünfmeterraum waren noch die größten Aufreger. So blieb den Altenburgern verdientermaßen selbst ein Punkt verwehrt. Das 0:2 in der Nachspielzeit, vom eingewechselten Benjamin Schröter per Heber erzielt, hatte nur noch statistischen Wert. Thomas Lahr

Motor: Kolditz, Kröber (67., Seidel), Wuttke, Müller, Böhme, Rolle, Leutert (62., Wegner), Weiße (74., Daniel), Reichel, Eichelkraut (GK).

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