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Altenburg Betreiber hinterlässt offene Fragen, betont aber Investitionen in Altenburger Bäder
Region Altenburg Betreiber hinterlässt offene Fragen, betont aber Investitionen in Altenburger Bäder
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19:08 31.07.2018
Wann das kaputte Drei-Meter-Brett auf der rechten Seite des Sprungturms im Altenburger Freibad repariert wird, steht noch nicht fest. Es war bei einem Badeunfall am 21. Juli abgerissen. Quelle: Thomas Haegeler
Altenburg

Der Betreiber des Altenburger Südbads bleibt weiter Antworten zum Unfall am Drei-Meter-Brett schuldig. So reagierte die Energie- und Wasserversorgung Altenburg (Ewa) zwar am Dienstag auf die offenen OVZ-Nachfragen, sagte aber nichts dazu, warum man erst neun Tage nach dem Vorfall vom 21. Juli, bei dem sich ein Fußballer des FC Altenburg verletzt hatte, darüber informierte. Auch die Frage, ob die Ewa den Freibad-Unfall überhaupt gemeldet hätte, wenn nicht ein anderes Medium zuvor über das abgerissene Sprungbrett berichtet hätte, blieb offen.

Ewa bestätigt gerissene Schweißnaht als Ursache

Dafür teilte das stadteigene Unternehmen auf die Frage nach dem Kontrollturnus mit, dass die Sprungbretter präventiv „regelmäßig inspiziert und zusätzlich täglichen Sichtkontrollen unterzogen“ werden. Zudem bestätigte man OVZ-Informationen, wonach eine gerissene Schweißnaht im Endlager des Drei-Meter-Sprungbrettes die Ursache des Unfalls war. Zunächst hatte man nur von einem defekten Lager gesprochen. „Trotz dieser Inspektionen kam es zu dem Materialbruch (Edelstahlnähte), der optisch nicht zu erkennen war“, heißt es dazu. „Nachfragen beim Hersteller wurden platziert – leider nicht beantwortet.“

Ersatzteile werden schnellstmöglich eingebaut

Zudem ließ die Ewa wissen, dass für sie „die Begrenzung von Personenschäden“ oberste Priorität besäße. „Dazu gehören an erster Stelle der Kontakt zu dem Betroffenen und das Sperren der Anlage“, heißt es in der Antwort auf die Frage, in welchem Zeithorizont der rund 900 Euro betragene Schaden am Sprungbrett repariert und zusätzliche Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden sollen. „Im zweiten Schritt erfolgt die Ermittlung der Ursache mit Einleiten von Gegenmaßnahmen. Diese Schritte sind bereits erfolgt. Infolge dessen wurden die Ersatzteile bereits angefordert und werden umgehend nach Lieferung durch einen ortsansässigen Fachbetrieb eingebaut.“

Betreiber betont Investitionen in Service und Sicherheit

Darüber hinaus betont die Ewa, dass sie „seit der Übernahme der Bäder“ kräftig in diese investiert habe. „Im Freibad wurden die Umkleidekabinen erneuert, ein Hot-Spot eingerichtet, das marode Seitengebäude abgerissen, Grenzzäune gesetzt, der Gastronomiebereich saniert und ein barrierefreier Zugang geschaffen“, so das kommunale Unternehmen. Auch im Hallenbad habe man in Service und Sicherheit investiert, wovon der neu gestaltet Kassen­bereich, die befestigten Parkplätze auf dem Vorplatz und die Treppe zu diesen zeuge. Zudem seien Heizungs- und Lüftungstechnik erneuert worden.

Von Thomas Haegeler

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