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Bildungsministerin Klaubert bekennt sich zur Schulsozialarbeit

Bildungsministerin Klaubert bekennt sich zur Schulsozialarbeit

Das Land Thüringen wird die Schulsozialarbeit weiter fördern. Das kündigte Bildungsministerin Birgit Klaubert (Linke) gestern Vormittag anlässlich der traditionellen Mai-Kundgebung vor knapp 100 Zuhörern auf dem Altenburger Markt an.

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Landrätin Michaele Sojka (l.) und Bildungsministerin Birgit Klaubert finden zur Mai-Kundgebung auf dem Altenburger Markt aufmerksame Zuhörer.

Quelle: Thomas Haegeler

"Die Schulsozialarbeit läuft aus, weil die Förderperiode immer nur drei Jahre beträgt", erklärte die Skatstädterin. "Sie wird aber zu 100 Prozent bis 2019 fortgeführt." Ein entsprechender Posten sei im Haushalt eingestellt.

 

Über diese Nachricht freute sich die mit Klaubert auf dem Rednerpult stehende Landrätin Michaele Sojka (Linke) sichtlich. Zumal sie tags zuvor im Jugendhilfeausschuss bereits darauf angesprochen worden sei. Dort war gefordert worden, dass der Landkreis - im Falle eines Auslaufens der Förderung - die Finanzierung der derzeit zwölf Schulsozialarbeiterinnen übernehmen soll. "Ich bin froh, dass das Land weitermacht, weil die Schulsozialarbeit auch ein wichtiger Teil der Prävention beim Thema Drogen ist", sagte Sojka.

 

Darüber hinaus sprachen sich beide Politikerinnen, die aus ihren Solo-Redebeiträgen kurzerhand ein Frage-Antwort-Spiel machten, anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Kundgebungen am 1. Mai unter anderem gegen Fremdenhass und für die Integration von Flüchtlingen aus, die helfen könnten, dem demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Zudem lobten beide den Mindestlohn. "Nach unseren Erkenntnissen hat der Mindestlohn im Altenburger Land nicht zum Wegbrechen von Arbeitsplätzen geführt, aber bisher auch nicht zum Gegenteil", sagte Sojka. So gebe es im Kreis weiter 6000 Bedarfsgemeinschaften, die auf finanzielle Hilfe zum Lebensunterhalt angewiesen seien.

 

In eine ähnliche Richtung gingen die Redebeiträge von Kathrin Vitzthum (Landesvorsitzende Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) und Herbert Gräfe (Kreischef Deutscher Gewerkschaftsbund), die zudem forderten, Gesetzeslücken beim Mindestlohn zu schließen. Nach DGB-Angaben besuchten insgesamt rund 300 Leute die Altenburger Mai-Kundgebung.

Thomas Haegeler

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