Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Bis 2020 funken Feuerwehr und Rettungsdienst Thüringen modern
Region Altenburg Bis 2020 funken Feuerwehr und Rettungsdienst Thüringen modern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 23.07.2017
Bis 2020 werden auch in Thüringen Feuerwehr und Rettungsdienst digital funken. Quelle: Archiv
Anzeige
Altenburg

Bis zum Jahr 2020, so der jetzt amtliche Plan, sollen Feuerwehren und Rettungsdienste des Landkreises auf modernen und abhörsicheren Digitalfunk umgerüstet sein. „Seit Anfang Februar diesen Jahres gilt der entsprechende Rahmenvertrag zwischen dem Freistaat sowie der Ausstattungsfirma. Eigentlich sollte die landesweite Umrüstung bereits im vergangenen Jahr starten, aber dann gab es Verzögerungen, weil eine Firma gegen die Vergabe in den Widerspruch gegangen ist. Aber die Probleme sind jetzt aus der Welt“, so Kreisbrandinspektor Uwe Engert.

Auf alle Kommunen des Landkreises kommen da nicht unerhebliche finanzielle Belastungen zu. Denn zwar fördert Thüringen die anzuschaffende Technik mit rund 70 Prozent, für die verbleibenden 30 Prozent aber müssen die Kommunen aufkommen. Die Kosten belaufen sich bei Fahrzeugen zwischen 3000 und 8000 Euro, Handsprechgeräte sind jedoch wesentlich billiger.

Engert rechnet jetzt damit, dass wie andernorts in Thüringen um die fünf Jahre ins Land gehen werden, ehe diese Umrüstung abgeschlossen ist. Verbunden ist diese Phase mit jeder Menge zusätzlicher Arbeit, die es vor allem zu koordinieren gilt. Dafür hat das Land jetzt für jeden Landkreis vorgeschrieben, eine so genannte Dezentrale Technische Servicestelle (DTS) zu schaffen. „Mit unserem aktuellen Personalbestand können wir diese zusätzlichen Aufgaben nicht lösen“, so Engert.

Der Kreistag hat da nun Abhilfe geschaffen: Beschlossen wurde jetzt, diese DTS ab 1. Januar 2018 mit einem Leiter sowie einem Sachbearbeiter zu besetzen. Um dabei Kosten zu sparen, teilen sich die Landkreise Greiz und Altenburger Land sowie die Stadt Gera in diese Aufgabe hinein und tragen ebenso anteilig die Kosten.

Dieses Vorgehen hat sich in den zurückliegenden Jahren ohnehin bewährt, da die drei Gebietskörperschaften in Gera eine gemeinsame Leitstelle betreiben. Von dort aus werden für die Landkreise sowie Gera alle Einsätze für die Helfer in der Not ausgelöst und koordiniert.

Von Jörg Wolf

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das Wildtierverbot sorgt weiter für Wirbel in Altenburg. Trotz immer lauter werdender Rufe aus der Lokalpolitik und immer einheitlicherer Rechtssprechung sehen weder Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) noch die Kommunalaufsicht derzeit einen Grund für eine prinzipielle Prüfung der Regel. Dafür treiben dies Stadträte nun voran.

23.07.2017

Sommerzeit ist Bauzeit – auch im Kindergarten. Obgleich Kitas nicht wie Schulen Ferien machen, werden die Wochen jetzt oft und gern genutzt, um zu renovieren. In Langenleuba-Niederhain beispielsweise werden im Bereich der Kindergrippe die Wände gestrichen und der Fußboden erneuert.

22.07.2017

Am Ende grämten sich die Kicker vom ZFC Meuselwitz dann doch ein wenig über die Höhe der Niederlage: 0:6 – fünf der Treffer fielen erst in der zweiten Halbzeit. Aber die meisten der 5041 Zuschauer waren begeistert vom Benefizkick der Messestädter an der Schnauder. Und eigentlich gab es eh nur Gewinner.

19.07.2017
Anzeige