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Altenburg Bismarckturm Altenburg soll 2018 soll wieder zugänglich sein
Region Altenburg Bismarckturm Altenburg soll 2018 soll wieder zugänglich sein
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00:17 22.08.2017
Wenn es nach Fördervereinschef Vogel geht, soll der Bismarckturm aus dem Jahr 1915 im kommenden Jahr wieder begehbar sein. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Der Bismarckturm im Altenburger Stadtwald hat äußerlich sein historisches Outfit zurück. Denn jetzt haben Mitglieder des Fördervereins für den Erhalt des Turmes die wohl in den 1950er-Jahren nachträglich eingezogenen Wände wieder entfernt. „Jetzt präsentiert sich der untere Bereich wieder so, wie er zur Einweihung im Jahr 1915 ausgesehen hat“, sagt der Chef des derzeit 40-köpfigen Fördervereines, Alexander Vogel. Vermutlich wurden diese Wände nachträglich hochgezogen, um dort abgeschlossene Räumlichkeiten zu schaffen, von wo aus unter anderem Kinovorführungen liefen. „Jetzt sieht alles wieder richtig gut aus. Auch die vier Fenster, die im Zuge der Umbauten verschwanden und zugemauert wurden, sind wieder sichtbar.“

Der 2012 gegründete Förderverein hat in diesem Jahr ohnehin an dem 38 Meter hohen Baudenkmal aus Stampfbeton einiges geschafft. „Wir haben auf dem Areal und am Turm etliche Arbeitseinsätze absolviert“, so Vogel. Beispielsweise sei auch die Elektrik komplett erneuert und der Außenhang wieder aufgefüllt worden.

Auch in Sachen Brandschutz, der Grundlage für eine Wiedereröffnung für den geplanten Besucherverkehr, sei man gut vorangekommen. Dort fehlt allerdings noch ein entscheidendes Detail: Die Aussichtsplattform in 33 Metern Höhe muss mit feuerhemmendem Material verkleidet werden, was einerseits sehr kostspielig ist und andererseits nur durch eine Fachfirma erledigt werden kann. „Aber da sind wir dran, haben auch schon eine Firma für die Arbeiten, mit denen wir aber einen Termin finden müssen“, so der Vereinschef.

Vogel ist aber optimistisch, dass der Bismarckturm im kommenden Jahr wieder regulär für den Besucherverkehr geöffnet werden kann. „Idealer Termin wäre sicher unser fünftes Kinderfest, das wir dann nach einjähriger Pause wieder durchführen wollen.“ Denn obwohl man in diesem Jahr auf dieses mittlerweile sehr beliebte Fest aus organisatorischen Gründen verzichtet hatte, stand die Durchführung 2018 niemals zur Debatte.

Von Jörg Wolf

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